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Zum offiziellen Abschluss der Hinrunde ging es in das schöne Mönchengladbach zum vermeintlich schwächsten Team der Liga. Grosse Dinge hat das Team von Horst Wohlers bisher nicht zustande gebracht. Aber im Hinblick
auf die lange Verletztenliste (Lambertz, Albertz u.v.m.) und das kräfteraubende Pokalspiel unterhalb der Woche waren auch Zweifel angebracht.
So kam die Fortuna von Beginn an nie richtig ins Spiel. Die Jungfohlen bekamen leider oft die Gelegenheit die Führung im grossen Borussenpark zu erzielen. Aber mehr als leichtsinnig verstolperten sie die grossen
Chancen. Kämpferisch konnte man der Fortuna keinen Vorwurf machen, aber irgendwie war der Wurm drin. Selbst Auswechselungen brachten keine Wirkung. Wolf spielte diesmal wie ein Fremdkörper und so kam es in der 90.
Minute zum Showdown.
Marin, nein nicht der ungeliebte Marcus von früher, sondern ein 17-jähriges Talent der Gladbacher konnte mit einem schönen, aber abgefälschten Freistoss das 1:0 erzielen. Und das in der letzten Spielminute. Viele
“Fans” verliessen nun das Stadion, teils versehen mit unflätigen Worten. Aber die neue Fortuna wäre nicht auf dem 3. Platz, wenn sie nicht irgendwo doch soviel Ehrgeiz hätte noch etwas zu bewirken. Barth
brachte im zweiten Versuch den Ball aus dem Mittelfeld in Richtung Strafraum der Gladbacher und 3 Fohlen waren sich nicht einig, was man nun mit dem Spielgerät anfangen soll. Robert Palikuca, der lachende Vierte im
Bunde nutzte die Gelegenheit und schob den Ball aus 7 Metern ins verwaiste Tor. 1 Punkte gewonnen und als Belohnung der 2. Platz, der genau in weiteren 18 Spieltagen zum Aufstieg in die 2. Bundesliga berechtigen
würde.
Nach dem verkorksten Saisonbeginn also eine tolle Leistung des Teams, des Trainers und der Betreuer. Nun muss zum Jahresabschluss (aber gleichzeitig Beginn der Rückrunde) noch ein bis drei Punkte her um mit viel
Euphorie, mit gesunden Spielern und erholt das grosse Ziel anzugehen.
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