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Und wieder ein 1:0 bei einem Auswärtsspiel. Mit 3:0 Toren in 3 Spielen holte unser Team sensationelle 9 Punkte. Das hat es sicher noch nicht häufig im deutschen Fussball gegeben. Aber da unsere Mannschaft sich den
Sieg trotz einiger Probleme bei hohen Temperaturen irgendwie schon verdient hat, ging es nach gefühlten 1.300 Kilometern in Zügen, U-Bahnen, Regionalbahnen und zu Fuss glücklich wieder zurück.
Erstmalig in dieser Saison war unser Team der hohe Favorit. Aber bei diesem Wetter kam das Team nicht richtig ins Spiel. Gerade auf der linken Abwehrseite gab es in der ersten Hälfte 3x die Situation, das ein
Cottbusser mehr oder weniger frei vor Melka auftauchte. Nur der Unerfahrenheit der Heimmannschaft war es zu verdanken, das es noch 0:0 stand.
In der 16. Minute dann ein Freistosstrick, den die Fortunafans seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Und schon fällt im Nachschuss das 1:0 für die Fortuna. Lambertz versenkte den Ball, nachdem Axel Lawaree
noch am Torhüter scheiterte. Den einzigen kleinen Vorwurf, den man der Mannschaft machen kann ist, nach dem 1:0 nicht nachgelegt zu haben. Dafür waren die Cottbusser eigentlich zu schwach. Aber durch die
Zurückhaltung kamen sie dann doch besser ins Spiel. So wurden es wieder zittrige Minuten bis zum Schlusspfiff. Glück hatte die Fortuna Mitte der zweiten Hälfte, als der Ball nach einem Fernschuss an den Pfosten
ging. So pfiff der manchmal etwas kleinliche Schiedsrichter nach kurzer Nachspielzeit das Spiel ab.
Schön auch für meine Kleinen, das wir das neue Auswärtstrikot “erwischt” haben, diesmal das mit der Nr. 9 von Christian Erwig. Die Spieler haben wir dann später noch am Bahnhof in Berlin getroffen,
lustigerweise saßen sie dann auch im selben zug wie wir. Hier mußte ich meine Horde aber beruhigen, so daß die Spieler dann den verdienten ruhigen Trip nach Düsseldorf hatten.
So war es wieder eine schöne Auswärtsreise, von denen in der (Link ->) Bildergalerie auch einige Aufnahmen zu sehen sind.
Der einzige Wermutstropfen waren diesmal die Sicherheitskontrollen am Stadion und wie in dieser wunderschönen Stadt mit dem sinnigen Namen Stadion der Freundschaft mit Menschen umgegangen wurde. Meistens höre ich
ja nur von den Gästestehplatzkurven, daß die Ordner teilweise den Stil vermissen lassen und Dinge von den Gästefans verlangen, die menschenunwürdig sind. Hier aber im wunderschönen Spreewald wird man beim Betreten
der Tribüne einer Farce unterzogen, die seinesgleichen sucht. Nicht nur das, die wenigen Heimfans werden auch noch bevorzugt. Gleichbehandlung ?
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