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Kopie von jetzaber-2

Fortuna 95 - Dynamo Dresden 1:2 (1:1)

Zuschauer: 17.783

LTU-Arena

0:1 Stocklasa 5.

1:1 Lawaree 28. FE.

1:2 Ulich 63. FE.

 

Ein Selbstdarsteller, ein Glückstor und 2 Elfmeter.

Waren noch einige Forumsteilnehmer des 95er-Forums (in dem ich nur noch passiv bin) froh, das Herr Gagelmann nicht der Schiedsrichter zu diesem Spitzenspiel ist und das mit einem Herrn Frank ein Ersatz gefunden wurde, so war ich für mich nach diesem Spiel leider eines Besseren belehrt.

Hatte uns dieser Selbstdarsteller noch in Lübeck (beim 3:2-Sieg letzte Saison) mit der Herausstellung von Langeneke in Zusammenarbeit mit den 2 Schweinespielern Heun und Baltes, die Haare zu Berge stehen lassen, so glänzte Herr Frank nicht nur mit seiner polierten Platte sondern auch mit einer Schmierenkomödie erster Güte. Nicht, das er für die Niederlage verantwortlich ist, aber seine Art, diese Spiel seinen Stempel aufzudrücken, verdarb er mir das Fussballspiel. Mal brauchte er 3 Minuten bis zur Ausführung eines Elfers, dann tänzelte inhaltslos auf dem Platz herum, zog die gelben Karten bevorzugt für die Heimmannschaft und pfiff einen Konzessionselfer für die Dresdner. Diese Pfeife möchte ich so schnell nicht mehr als Referee bei einem Fortunaspiel sehen.

Zum Spiel:

Die Fortuna ist sicher mit guten Vorsätzen in das Spiel gestartet. Diese wurden aber leider nach 5 Minuten durch Stocklasa´s Glücksschuss zunichte gemacht. Nun rannte die Fortuna wieder einem Rückstand hinterher. Was in dieser Saison ein böses Omen darstellt. Noch kein einziges Mal konnte die Fortuna ein Spiel drehen. Nun kam die Fortuna besser ins Spiel und in der 28. Minute hatte Ahmed Cebe seinen grossen Auftritt, als er von der Mittellinie aus einen Spurt ansetzte, der laut SR Frank, the Showman, nur mit einem Foul im Strafraum beendet wurde. Nach einer weiteren Showeinlage gab SR Frank den Ball frei und Axel Lawaree versenkte den Ball im linken unteren Eck. Nun hatte die Fortuna ihre beste Zeit, ein weitere Treffer gelang dem Team nicht mehr.

Was nun folgte ist nicht zu verstehen. Ganz zurückhaltend und im Stil der Weidemann-Ära wurde der Ball von hinten nach vorne gedroschen, der gute Spielaufbau der letzten Spiele wurde komplett eingestellt. Nun war es nur eine Frage der Zeit, das die Dynamos besser ins Spie kamen und merkten, das man auch offensiv spielen darf. Und nach einem Abpraller von TW Melka pfiff Meister Porpper wieder Elfmeter. Ulich versenkte ihn ebenfalls sicher. Nun hatten die Gäste diverse Konterchancen, die das Team aus Sachsen fast fahrlässig vergaben. Und als Erwig kurz vor dem Ende auf das Tor köpfte, hielt Gästekeeper Hesse mit einer Klasseparade die Punkte für die Sachsen fest. Diesmal gab es kein Happy-End und eine große Chance einen kleinen Abstand auf die Plätze hinter uns zu bekommen war vergeben.

Positiv war das faire Verhalten der Gästefans im Stadion. So macht es Spass, auch wenn ich lieber die Fortunafans hätte jubeln sehen. Respekt für jeden, der in der Woche eine so weite Fahrt auf sich nimmt. Nun geht es nach Verl, um 3 Punkte und Wiedergutmachung.

 

Fortuna 95 - Dynamo Dresden
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