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Nach einer Woche mit vielen Querelen im Verein, ausgelöst durch die Entlassung von Trainer Weidemann, dem 0:3 in Babelsberg und Nachrichten in der RP über finanzielle Ungereimtheiten im Verein, gab es die Quittung
für die letzten Leistung in Form der Zuschauerzahl. Knapp 9.600 Zuschauer wollten das Duell zwischen dem 4. und dem 2. sehen. Zumal die kalkulierte Zuschauerzahl anscheinend nicht ausreichend ist, eine weitere
schlechte Nachricht.
Aber im Gegensatz zu den letzten Spielen, vor Allem den Heimspielen, überzeugt das Team, wieder betreut von Trainer Werner, diemal nicht nur kämpferisch. In der ersten Minute gab es allerdings direkt eine
Schrecksekunde, als Kumbela alleine auf Melka zurannte, dieser aber im Stile eines Spitzentorhüters den Ball halten konnte. Danach übernahm die Fortuna das Geschehen und ging nach einem wunderschönen Freistoss von
Christ in Führung. Unten links schlug der Ball unhaltbar für den Erfurter Keeper ein. Zwar zeigten die Erfurter die bessere Spielanlage, mit einem großen Kämpferherz hielt die Fortuna dagegen. Das sah schon viel
besser aus, als in den letzten Wochen. Vor der Halbzeit gab es noch die Chance zum 2:0, aber Lawaree verzog knapp.
Nach der Pause hatte unser Team den besseren Start, aber Langeneke hatte Pech, als er knapp vor der Torlinie am Ball vorbei rutschte. In der 57. Minute war es dann der Kapitän Lumpi persönlich, der auf der linken
Seite 2 Erfurter ausspielte und den Ball flach hereinzog. Der freistehende Hergesell konnte den Ball direkt nehmen und unten rechts im Tor versenken. Nun hatte die Fortuna das Spiel im Griff, allerdings wurden die
Konter nicht konzentriert zu Ende gebracht, denn dann hätte der Sieg noch höher ausfallen können.
So blieb es am Ende beim 2:0, was bei den anderen Ergebnissen dafür sorgte, das die Fortuna noch den Herbstmeistertitel einfuhr. Sicher kann man sich bei ausbleibendem Erfolg am Ende der Saison nichts dafür
kaufen, aber für die Psyche der Spieler, der Fans und der Offiziellen schadet es sicher nicht.
Positiv möchte ich noch die Unterstützung der Erfurter Fans für ihr Team erwähnen. Trotz der Niederlage gab es keine Misstöne, sondern nur richtige Unterstützung.
Sehr schön !!!
Nun kommt zum Rückrundenstart Union Berlin, ehe es zum Jahresabschluss noch nach Essen geht. 4 Punkte wären hier gut, damit es mit einer guten Vorbereitung um das große Ziel, den Aufstieg in Liga 2 geht.
Wohltuend heute auch die gute Leistung von Bundesliga-Schiedsrichter Meyer.
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