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Torhüter als Torschütze und eine Top-Neuverpflichtung !
Im kleinen Laubach, gelegen an der A 48 zwischen Koblenz und Trier trafen sich die Teams der Fortuna und des Südwestoberligisten TUS Mayen. Nach dem Spiel in Bösinghoven der erste ernstzunehmende Test für die neue
Saison.
Bereits um 14 Uhr gab Antenne Düsseldorf bekannt, das mit Axel Lawaree ein Topstüprmer aus der zweiten Liga zu unserer Fortuna stoßen wird. 15 Tore in Augsburg in der letzten Saison, das schürt Hoffnung bei der
allgemein geplagten Fortunaseele. Jatzt hoffen wir einmal, das diese junge Truppe mit viel Elan viel erreichen kann in der wichtigen Qualifikationssaison für die eingleisige 3. Liga.
Die nächste Überraschung waren die grünen Trikots der Mannschaft, die nach Jahren der blauen Trikots einmal eine andere Farbe für die Auswärtsaustausch bringen sollte. Mir und Olli als Trikotsammler standen
allerdings bei diesem Anblick die Haare zu Berge. Das wird wieder ein hartes Stück Arbeit an diese schönen Stücke zu kommen.
Nun zum Spiel:
Nachdem es in Mettmann (Arbeitsplatz) und Solingen (Wohnort) gegen Mittag sintflutartige Regenfälle gab, hatten wir schon wieder die Befürchtung, das das Spiel dem Wetter zum Opfer fallen könnte. Allerdings wurde
es regentechnisch in Richtung Rheinland-Pfalz trockener, leider aber auch hundekalt.
Der TUS Mayen machte es der Fortuna in der ersten Halbzeit mit viel Kampf schwer ins Spiel zu kommen. Insgesamt war es amber eine ordentliche Leistung der Fortuna bei diesem Spiel im Rahmen des Trainingslagers in
der Eifel. Das frühe 0:1 glichen die Gastgeber innerhalb von 60 Sekunden aus und bis zur Halbzeit hatte die Fortuna nur noch eine Torchance.
Nach dem Wechsel gab es dann einen Düsseldorfer Doppelschlag zum 1:3. Gerade der Treffer von Torhüter Melka aus 80m sorgte bei den Fans für Erheiterung. Einen Befreiungsschlag trat er mit derart viel Effet und
Druck vor den Mayener Strafraum, wo die Lederkugel aufschlug und über den verdutzten Mayener Torhüter im Tor landete. Das 1:4 von Lambertz spiegelte den Spielverlauf im Großen und Ganzen wieder. Cebe (2) und
Hergesell hatten noch weitere Chancen um das Ergebnis höher zu gestalten. Aber letztlich schienen die Fortunaoffiziellen zufrieden zu sein und die vielen Düsseldorfer Fans fuhren bei kalten Temperaturen wieder
zurück in die Heimat.
Auf dem Tribünenhügel gab es viel zu lachen, ob die Bewohner von Mayen nun Mayonäser heißen war nur eine der unbeantworteten Fragen. Positiv fielen die humanen Preise für Würstchen und Getränke auf und man schien
die Düsseldorfer positiv zu begrüssen. Am morgigen Freitag geht es zum Abschluss nach Sötenich, einem Dorf in der Eifel in der Nähe von Schleiden.
Ein paar Bilder aus dem malerischen Laubach, einem Dörfchen, welches wir so schnell nicht wieder sehen werden. Danke an die Fahrkünste von Olli, der uns gut hin und wieder zurück brachte.
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