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Mit grosser Vorfreude ging es zum Stadion Hohenhorst. Hier wollte ich endlich einmal die Fortuna spielen sehen. Dieses alte schöne Stück Stadionbaugeschichte wurde meines Wissens nach noch nicht von der Fortuna
geentert. Mit 4 Kindern (3 eigene und eine Freundin) im Gepäck kamen wir gut 30 Minuten vor dem Anpfiff an. Sofort ging es auf die Tribüne, die bei dem Wetter Schatten und Ruhe vor dem regen gebracht hätte. Nur wo
waren die Tore und die Zuschauer. Kein Mensch da. Nach Sekunden der Unsicherheit dann die erschreckende Wahrheit.
Wieder einmal findet ein Spiel auf einem Nebenplatz statt. Zwar nett angerichtet, aber eben kein richtiges Stadion. Die kulinarische Ausstattung war o.k., die Eintrittskarten wie immer in deiser Ecke mit dem
Format einer Kinokarte und dem Aufdruck des westfälischen Spielverbandes und einer Beschallungsanlage mit Techno für Kiddies und einer Lautstärke, die selbst die Loveparade in den Schatten gestellt hätte.
Aber es entwickelte sich ein munteres Spielchen.
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