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Wie immer in Bremen. Man fährt hin, schaut sich 90 Minuten Fussball an, setzt sich wieder ins Auto und fährt zurück. Im Gepäck eine Niederlage, die wohl auf dem Nebenplatz des Weserstadions zur Routine geworden
ist. Klar, der neue Tabellenführer kann guten Fussball spielen. Sicher ist es eine eingespielte Mannschaft, aber warum gelingt es keinem Fortunateam hier mal mehr als einen Punkt zu holen. Warum 5 Niederlagen in 6
Auftritten auf dem Nebenplatz des Grauens.
Diesmal hatte die Fortuna wenigstens die Chance in Führung zu gehen, aber nach dieser Chance kam nicht mehr viel. Nur das 1:0 für die Werderaner, nach einer Flanke auf den alleinstehenden Löhning, der kleine
Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen. Direkt nach der Halbzeit hatte Costa die grosse Chance zum Ausgleich. Aber in der Zeit danach hatte nur Torhüter Melka den Anspruch höheren Aufgaben zu genügen.
Mehrfach rettete er vor den Werder-Spielern, ehe er sich kurz vor Schluss beim 0:2 geschlagen geben musste. Sehr fehlte Lumpi, um im Mittelfeld mal mit einem Überraschungspass oder Angriff für Gefahr zu sorgen.
So setzten wir uns ins Auto und fuhren gen Heimat zurück.
Aber nicht ohne etwas Polizei und Ordner-Willkür zu spüren. Reicht eine Niederlage nicht aus ? Mit den Worten “ Wir wollen Sie vor den Fortunafans und Schlägern schützen”, liess man uns einen grossen
Umweg laufen um letztlich doch bei den anderen Fortunen, wo auch unser Auto stand, zu landen. Wo war da ein Problem. Es kamen traurige aber ruhige Fortunen entlang des Weges. Warum lassen minderbemittelte Ordner und
frustrierte Polizisten einen derart auflaufen und behandeln jemanden mit 2 Kindern wie einen Schwerverbrecher ? Fragen zu denen ich keine Antwort kenne.
PS: Auf der Hinfahrt überholten wir noch einen Erlkönig von Daimler. Schön zugeklebt an vielen Stellen.
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