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Kopie von jetzaber-2

Fortuna 95 - Wuppertaler SV 3:1 (1:1)

Zuschauer: 16.663

LTU-Arena

Tore:

0:1 Reichwein 25. Elfmeter

1:1 Christ 45.

2:1 Christ 75.

3:1 Kadah 90.+1

Besondere Vorkommnisse:

Aufgrund von Bengalfeuer und Leuchtraketen hat der Schiedsrichter die Partie um ca. 15 Minuten unterbrochen.

Skandale rund um das Westderby Fortuna - Wuppertal.

Vor, während und nach dem Spiel am 08.11.2008 gab es Ausschreitungen und Randale anlässlich der Drittligapartie Fortuna Düsseldorf - Wuppertaler SV. Vorab kam es Haltepunkt LTU-Arena seitens der WSV-Fans zu brutalen Übergriffen gegen “normale” Fans, die soweit gingen, das ein Vater vor den Augen seiner Kinder verprügelt wurde. Im Stadion warfen dann sogenannte WSV-Fans einige Leuchtbengalos auf das Spielfeld, so dass der Schiedsrichter kurz davor stand, die Begegnung endgültig abzupfeifen.

Nach einer 15-minütigen Unterbrechung konnte es dann aber zum Glück weitergehen. Bis zu diesem Zeitpunkt war der WSV das wesentlich bessere Team, welches klug aus der Abwehr angriff. Unsere Abwehr war hypernervös und nach vorne lief an diesem Tag bis zu diesem Zeitpunkt nichts. So kann man durchaus die These aufstellen, das der Fortuna die Unterbrechung wesentlich besser bekommen ist, wie dem WSV, dem die Chance genommen wurde gegen die schwache Fortuna nachzulegen.

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Zwar war unser Team danach nicht wesentlich besser, allerdings hat der WSV seine bestechende Anfangsform verloren. Und gerade als man sich damit abgefunden hat, das das Heimteam mit gellenden Pfiffen in die Pause verabschiedet wird, holt Christ mit einem 25-Meter-Knaller aus dem Nichts und dem Ausgleich die Fortunafans aus der Lethargie.

Sicher der Knackpunkt einer in jeder Hinsicht chaotischen ersten Hälfte. Wen oder was diese Verbrecher geritten hat, den eigenen Torwart (Maly) zu beschmeissen wird man sicher nie ergründen können.

Nach der Pause war das Spiel von beiden Seiten eher zerfahren. Leben in die Bude kam erst nach der zumindestens fragwürdigen zweiten gelben Karte für Reichwein, der in der 57. Minute vom an sich guten Schiedsrichter vom Platz gestellt wurde (Ellenbogencheck). Nun liessen die Kräfte bei den Gästen nach und die Fortuna konnte in Überzahl das Spiel machen. In der 75. Minute gab es dann sicher auch aufgrund der mangelnden Konzentration einen langen Ball auf Kadah, der 2 Gegenspieler stehen ließ und dann von der Grundlinie den Ball zurück spielte und wiederum Christ sein Tor machen konnte. Nun war der Wiederstand der Gäste gebrochen. Sicher auch ein wenig unter dem Eindruck, was ein Bruchteil der WSV-Fans angestellt hat. In der Nachspielzeit besiegelte Kadah mit dem 3:1 die Niederlage für den WSV, der eigentlich spielerisch gesehen einen Punkt verdient gehabt hätte, aber aufgrund der Vorfälle nicht unbedingt die Sympathie des Publikums gewonnen hatte.

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So bleibt die Fortuna im direkten Verfolgerfeld auf Platz 4, knapp hinter den Aufstiegsrängen.

Abschliessend möchte ich aber noch erwähnen, daß sich einige in den Fortunaforen es sich zu einfach machen. Heute wird gefragt, wie man Dinge ins Stadion geschmuggelt haben kann. Vor 11 Monaten in Essen schob man die Schuld für die damaligen Vorfälle nahezu alleine auf den gastgebenden Verein RW Essen. Und nun, das würde ja heissen, das die Fortuna es in Schuld wäre. Aber soweit denken die Befürworter und Beschützer der damaligen genauso schwachsinnigen wie verbrecherischen Vorfälle von Essen nicht. So ist das halt, wenn man damals die Klappe groß aufgerissen hat, von den Problemen in der Fortunagefolgschaft ablenken wollte und wie urtypisch Deutsch die Schuld immer bei anderen gesucht hat. Sich heute aufblähen, aber es damals cool finden.

Schade heute für die vielen friedlichen WSV-Fans, den der Ruf nun vorauseilt, ein ganz schlimmer “Haufen” zu sein. Es ist zu hoffen, das die wirklichen Täter gefasst werden, auch wenn dieses schwer wird, da sich solche Affen i.d.R. selber schützen und unerkannt bleiben.

Für uns geht es nun zum kriselnden Verein aus der Landeshauptstadt von Sachsen, zur SG Dynamo Dresden, wo ich hoffe, von einem guten Spiel mit friedlichen Umständen berichten zu können.