|
Fortuna mußte im vorletzten Heimspiel dieser spannenden Saison gegen die noch abstiegsbedrohte Elf aus Thüringen antreten. Während unser Team nach dem dramatischen 5:5 in Braunschweig sich wieder auf diesen
unangenehmen Gegner einstellen mußte, galt für die Gäste eigentlich ebenfalls nur ein Sieg. So erwartet man eigentlich ein offenes Spiel. Allerdings blieben die Thüringer in den ersten 30 Minuten sehr passiv.
Allerdings konnte die Fortuna zu Beginn auch nicht ihr Spiel aufziehen. Allerdings geschwächt durch die Sperre von Jovanovic und die schwere Verletzung von Caillas.
Einen Tag vorher gab es allerdings die Überraschung in Paderborn. Dort siegten die Amateure von Werder Bremen mit 2:0 und gaben der Fortuna so eine Steilvorlage. Bei einem Sieg und abhängig vom Ergebnis in
Unterhaching konnte so der 3. oder sogar 2. Platz herausspringen. Am Ende wurde es dank eines sehenswerten Tores von Marco Christ zu Beginn der zweiten Hälfte ein 1:0-Sieg. Wie immer natürlich garniert mit einem
Nervenspiel für die Fans. Gleich mehrfach hatten die Gäste den Ausgleich auf dem Fuss. Dank TW Melka, der alle Bälle entschärfte, blieb der Fortuna, dem Team und auch den Fans ein Erlebnis a la VfB Stuttgart 2
erspart. Das wäre sicher auch aus psychologischen Gründen ein herber Dämpfer gewesen.
2x traf die Fortuna selber das Gebälk des gegnerischen Tores, schaffte es aber auch wie gegen Dresden nicht das 2:0 zu erzielen.
Aber egal. Dank der Niederlage des SC-Ex-Finke und dem Sieg der Hachinger sind wir nun auf Platz 3. Zumindestens die Relegation kann man nun aus eigener Kraft erreichen. Nun müßen die Hachinger nach Jena, die
durch die Niederlage gegen uns unter einem erhöhten Druck stehen. Und am Samstag geht es nach Aalen ins schöne Baden-Württemberg.
|