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Kopie von jetzaber-2

Fortuna 95 - Union Berlin   0:1 (0:0)

LTU Arena

Zuschauer: 27.375

Tore:

0:1 Benyamina 74.

Fortuna verliert vor der Rekordkulisse

Das war eine unnötige Niederlage gegen den Tabellenführer aus Berlin. In einer zwar überlegen geführten Partie gelang es der Fortuna nicht, das Bollwerk der Berliner zu knacken. Wie so oft kam es dann gegen Ende des Spiels zum glücklichen Sieg der Gäste. Unverdient, aber wer fragt danach.

 

In der Anfangsformation mußte Trainer diesmal Halet ersetzen. Für ihn kam Cebe von Beginn an zu seinem Einsatz. Ebenfalls von Beginn an dürfte der in den letzten Spielen stark spielende Heidinger. Zu Beginn des Spiels trumpfte die Fortuna auf, wie man es von einem Gastgeber erwartet. Vor Allem Lumpi Lambertz versuchte in seiner typischen Art das Spiel anzutreiben. Aufgrund der gefühlten Durchschnittsgröße der Berliner konnte die Fortuna nur mit flachen Bällen Gefahr ausüben. FIFA-Referee Stark übersah in der Anfangsphase zudem noch ein elfmeterreifes Foul an Kastrati. Die beste Chance in der ersten Hälfte hatte allerdings Heidinger, der einen Nachschuss nach einem Freistoss gefährlich in den Winkel zirkelte. Der Berliner Torhüter entschärfte den Ball allerdings.

In der zweiten Hälfte eigentlich dasselbe Spiel. Man merkte den Berliner die Sicherheit nach den 17 nichtverlorenen Spielen an. Obwohl sie in die Defensive gedrängt wurden, bestand eigentlich nicht so recht die Gefahr, daß sie ein Tor kassieren. 12 Punkte Vorsprung machen sicher.

Zwischendrin gab es einen Disput zwischen Caillas und dem Ex-Fortunen Younga-Mouhani, bei beiden ließ SR Stark nochmal Gnade vor Recht walten. In diesem Zusammenhang behauptete YM dann, Olivier Caillas hätte ihn rassistisch beledigt. Sollte es so gewesen sein, wäre das das Allerletzte. Allerdings gilt immer noch die Unschuldsvermutung. Der DFB gab in der Zwischenzeit bekannt, das Union Berlin Anzeige erstattet hat. Komisch nur, das außer Herrn YM keiner was gehört hat.

Eine Viertelstunde vor dem Ende kam es dann zum Showdown. Schwache Berliner kommen mit ihrer ersten Torchance zum 0:1. Benyamina schoß aus ca. 16m auf das Tor und traf unten links genau zwischen Torwart Melka, der aber schuldlos war, und dem Pfosten. Zwar gab die Fortuna zum Ende hin nochmal alles, es reichte trotz der Überlegenheit nicht mehr zum Ausgleich, der mehr als verdient gewesen wäre. Durch den Last-Minute-Sieg der Hachinger wird es nun ganz eng. Wenigstens hat Dynamo Dresden die Sensation vollbracht und in Paderborn gewonnen.

 

Um das Spiel herum gab es dazu noch mächtig Ärger. An der Kastanie, einer Fankneipe in Golzheim gab es durch die Polizei vor dem Spielbeginn einen Kessel, bei den weit über 100 Fortunafans festgesetzt wurden. Angeblich weil Berliner Hooligans auf dem Weg waren. Hier stellen sich die Fragen nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel und wo die Berliner waren, die ja so gefährlich gewesen sind, aber durch Abwesenheit geglänzt haben. Anstatt das die Polizei nach Feststellen der Situation abrückt wurde das volle Programm durchgezogen. Traurig, traurig, das man als Fussballfan immer kriminalisiert wird. Auswärts als Hooligan, den man entschärfen muß und in die abgelegensten Blöcke verfrachten muß und bei Heimspielen anscheinend ebenfalls hart rannehmen darf. Mal sehen, was aus dieser lächerlichen und überzogenenen Situation an Konsequenzen folgt. Nun geht es zum Derby nach Wuppertal.

 

Bilder folgen hoffentlich noch. Da meine Kinder sich nicht einig sind, wer meine Kamera hat, muß ich mich z.Zt. noch mit 2 Handybildern behelfen. Hierfür ein Sorry.

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