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Es war eigentlich alles zu perfekt. An einem schönen Frühlingstag fuhren wir bei bestem Wetter gut gelaunt in die wunderschöne Hauptstadt von Thüringen. Auch auf der Fahrt schien die Sonne permanent und selbst die
Autobahn war schön leer. So kamen wir bereits gegen 11 Uhr in Erfurt an und wir besorgten uns einen guten Parkplatz im Parkhaus am Gästeeingang. 2 Euro sind auch ein vernünftiger Preis zumal die Polizei das Parkhaus
auch im Blickfeld hatte. Vor dem Spiel besorgte ich mir noch die Programme und wir fuhren gemeinsam mit Hansi noch in die Innenstadt. Wenigstens um ein paar Sehenswürdigkeiten zu sehen und den Lieben zu Hause noch
etwas mitzubringen. Dies gelang uns in Form von Tee und anderen Kleinigkeiten.
Dann ging es wieder zum Stadion raus und nachdem wir die Einkäufe im Auto verstaut hatten gingen wir Richtung Eingang. Waren die Ordner noch beim Anbringen der Fahne entspannt ( so nannten es diese Halbaffen in
Uniform einer privaten Sicherheitsfirma) , so wurden die Kontrollen wie immer zur Farce, wenn man im Osten in ein Stadion will. Den gesamten Inhalt der Taschen sollte man auf einen Tisch legen. Geld, Papiere,
Schlüssel etc. . Was muss im Osten der Republik eigentlich los sein, wenn man Gästefans mit Kindern im Schlepptau so behandelt. Vielleicht sollte man in Düsseldorf mal genauso pingelig sein, damit die Fans der
Ostmannschaften einmal merken, wie es ist so gefilzt zu werden, in bester Stasimanier.
Nachdem wir es dann endlich in den Block geschafft hatten konnten wir bewacht von der gleichen Anzahl an Polizisten schön ruhig in der Sonnen sitzen. Und optimistisch waren wir auch.
So begann das Spiel pünktlich und die Fortuna schien den Gastgebern zeigen zu wollen, wer Herr im Haus ist. Kadah und Lambertz hatten mit Großchancen das 1:0 auf dem Fuss bzw. Kopf, aber das Tor machten die
Erfurter, weil die Abwehr kollektiv schlief und Cannizarro aus 30 cm nur noch den Fuss hinhalten musste. Und weil es so schön war konnte Erfurt keine 10 Minuten später nachlegen. Traumhaft !!
So machte sich die Fortuna das Spiel selber schwer und Erinnerungen an das Spiel in Unterhaching wurden wach. Nur diesmal reichte es nur zu ein paar Chancen, während die äusserst schwachen Erfurter das Spiel nur
verwalten mussten. Wenn die Fortuna dann mal eine Chance hatte, wedelte der Linienrichter auf der Fortunaseite Abseits auch wenn es keines war. Oder der Schiedsrichter pfiff den alleine auf das Tor zurennenden
Lambertz ab und versagte ihm den Vorteil.
Schade, heute war die Chance groß 3 Punkte mitzunehmen. Glück im Unglück. Emden verlor zu Hause gegen den Tabellenletzten und auch die Möbelstädter aus Paderborn verloren ihr Spiel So bleibt es bis auf Union
Berlin alles beim Alten.
Nun heißt es aber nach dieser enttäuschenden Niederlage den Kampf wieder aufzunehmen. Am Besten schon im schweren Spiel gegen die Torfstecher aus Emden. Der Driite empfängt den Vierten.
Die Rückfahrt ging dann zügig in ca. 2 3/4 Sunden.
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