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Der Fluch, das perfekte Tage immer öfters mit einer Niederlage enden.
Es hätte alles so schön sein können. Der Wetterbericht sprach von hochsommerlichen Temperaturen, der Spielort befindet sich in unmittelbarer Nähe der wunderschönen Stadt Heidelberg und meine Frau kam zu dem
Ergebnis: Wir fahren alle 6 nach Heidelberg/Sandhausen. So ging es dann um 6.30 Uhr mit dem Auto Richtung Heidelberg, der ersten Etappe unseres Ausfluges. Eine wunderschöne Stadt, gelegen am Neckar, empfing uns bei
strahlendem Sonnenschein. Hier wollten und sollten wir die Zeit bis zur Weiterfahrt bis nach Sandhausen verbringen. Es sein nur jedem empfohlen, dort auf einer Fortuna(tor)tour Halt zu machen. Kneipen, Restaurants,
unzählige historische Gebäude, das Schloss und zu guter Letzt der Neckar, der sich durch Heidelberg einen Weg geebnet hat, machen Lust auf Urlaub, auf Erholung. Und normalerweise auf ein gutes Fussballspiel am
Nachmittag.
Nachdem wir dann Heidelberg verlassen haben (Bilder von Heidelberg und vom Spiel hier
, bitte dort auf Seite 2 weiterblättern.) ging es in das beschauliche Sandhausen, unweit von der SAP-Schmiede in Walldorf. Romantisch gelegen im Hardtwald (Namensgeber des schmucken Stadions) liess uns Marion raus und so dackelte ich die letzten 1.000 Meter zum Stadion mit Tobias und Vanessa. Hier erwarteten uns sehr nette Gastgeber in einem sehr schönen Umfeld. Die einzige Problematik ist hier sicher die der Parkplätze, aber bei einer derart schönen Umgebung kann man auch mal die den letzten Kilometer zu Fuss gehen. Noch ein paar Stadionhefte besorgt, ging es dann auf die alte Haupttribüne, die restlos ausverkauft war. Nachteil an diesem Nachmittag war, das wir bei ca. 30 Grad Aussentemperatur (gefühlt waren es eher 5 mehr) gnadenlos in der Sonne saßen.
So pfiff der Schiedsrichter pünktlich um 14 Uhr das Spiel an. Aber da war was. Ich traute meinen Augen nicht. Der Spitzbube vom Spiel Kiel - Fortuna (siehe hier) pfiff einmal wieder ein Spiel der Fortuna. Vorab, er hat sicher nicht
die Hauptschuld an der unnötigen Niederlage, aber seine Pfeifereien, die er i.d.R. immer gegen die Fortuna auslegte, hatte schon Einfluss auf das Spielgeschehen. Das nicht gegebene Tor durch Sahin mag noch in
Ordnung gehen. Nur der Freistoss zum 2:0 war keiner, ebenso war das Spiel vor dem 1:0 noch nicht freigegeben (Aussage von Spielern) . Also hat er seine Pfoten doch im Spiel gehabt. Alles wäre aber nicht nötig
gewesen, wenn die Fortuna in Halbzeit 1 die Tore gemacht hätte. Sahin schoß aus 5 Metern den Fuss des Heimtorhüters an, anstatt den Ball im Tor zu versenken. Die bessere Spielanlage hat an diesem tag nichts genutzt,
weil anscheinend Axel Lawaree nicht zu ersetzen ist. 2 Spiele ohne ihn bedeuteten keine Tore für die Fortuna. Er glänzte diese Spielzeit ja nicht nur durch seine Tore, sondern auch durch seine mannschaftsdienliche
Teamarbeit und seine Vorlagen.
Nach gefühlten 5-6 Chancen ging es mit einem 0:0 in die Pause. Auch nach dem Spielbeginn hatte die Fortuna das Spiel eigentlich im Griff. Erst als anscheinend die Konzentration bei Standardsituationen nachliess
fing sich die überlegene Fortuna gegen die effizienten Sandhausener die 2 Tore.
Die ca. 1.200 mitgereisten Fortunen, die sich zu jeder Zeit von ihrer besten Seite zeigten, waren lautstärkemäßig in der Überzahl, jubeln dürften allerdings nur die Fans des sympathischen SVS. Schade, zur
Abrundung eines perfekten Tages hätte wenigstens 1 Punkt gehört. Trotzdem machten wir uns auf den Heimweg ohne wütend zu sein. Es hätte nur noch schöner sein können. Viel Spaß bei den Bilder (Link oben) wünscht die
Fortunafamily.
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