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Eine Reise in den Schnee.
An diesem Tage führte uns der Spielplan in das beschauliche Unterhaching. Etwas südlich von München gelegen trotzt dieses kleine Örtchen allen naheliegenden Konkurrenten. Sogar bis in die Bundesliga schaffte es
die SpVgg, ehe es in den letzten Jahren wieder etwas bergab ging. Aber egal wann die Fortuna dort aufkreuzte, es gab nicht viel zu holen.
Auch diesmal stand am Ende eine Niederlage, die genauso unnötig wie bitter war, den im zweiten Abschnitt war die Fortuna die bessere Mannschaft. Nur die 2 Minuten Mitte der ersten Hälfte reichten, um mit 0:2 in
Rückstand zu geraten.
Erst gab es einen Elfmeter, den man je nach Betrachtungsweise pfeifen konnte oder auch nicht. Hier verwandelte Fink sicher. Und 2 Minuten später spielte die Fortunahintermannschaft, hier in Person von Langeneke,
einen Hühnerhaufen und kassierte völlig unnötig im 3. Anlauf das 2:0. Recht schnell erholte sich das Team von dem Schreck, schaffte es bis zur Pause aber nur einmal gefährlich aus der 2. Reihe zu schiessen. Der
Schuss von Sieger wurde vom Hachinger Torwart gut pariert.
In Hälfte 2 kam die Fortuna gut ins Spiel und erzielte mit einem schönen Freistoss in der 54. Minute den Anschlusstreffer. Trotz einer Konterchance zum 3:1, die Melka vereitelte, hatte eigentlich die Fortuna das
Spiel im Griff. Und Deniz Kadah hatte die ganz große Chance zum Ausgleich, als er einen Pass von cebe 5 Meter vor dem Tor nur in den Armen des Torhüters unterbrachte. Das musste der Ausgleich sein. Trotzdem kämpfte
das Team bis zum Ende, brachte in den letzten 5 Minuten in Überzahl dann doch keine richtige Chance mehr zu Stande. So bleibt das Fazit, das hier mehr drin gewesen wäre, aber ein paar Minuten in der ersten Hälfte
verhinderten einen Punktgewinn.
Zur Fahrt ist zu sagen: Danke an Olli, der uns trotz widriger Straßenverhältnisse sicher hin und zurück brachte. Das Wetter war eine Katastrophe, vielleicht wäre es besser gewesen, das Spiel an einem anderen Tag
auszutragen. Aber dank vieler fleissiger Helfer gelang es den Hachingern, die Strassen und Teile der Tribünen freizuschaufeln. Der Platz war dank der Rasenheizung eh’ gut bespielbar.
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