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Union “Henschel” Berlin - Fortuna 95 1:0 (0:0)
Zuschauer: 9.256
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Tore:
1:0 Göhlert 54.
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Fortuna und die Schiedsrichter.
Nicht nur mit der Vereinsbrille betrachtet war dies ein Tiefpunkt der Unparteilichkeit, was sich Sportskamerad Hentschel aus Braunschweig an diese Tag leistete.
Am vorher noch ein wenig zum gesamten Reisetag, der uns diesmal ausnahmsweise mit dem Auto nach Berlin führte. Um 6 Uhr in der Früh traf ich mich mit Trikot-Olli und Hansi beim Griechen in Haan um dort die
Fahrgemeinschaft in die Bundeshauptstadt festzumachen. Dazu noch an Bord Tobi und Vanessa, die sich die Reise nach Berlin nicht entgehenlassen wollten. Über die A46, die A1 und die A2 ging es die ca. 545 km zum
Prenzlauer Berg, dem Bezirk, in dem Union Henschel Berlin aufgrund des Umbaus zur Zeit die Heimspiele ausrichtet.
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Nun waren die Spiele im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark bisher alle erfolgreich (3 Siege gegen die Bubis der Hertha) und Begegnungen bei der Union aus Berlin alles in Allem freidliche und schöne Fanerlebnisse.
Heute sollte leider alles anders werden. Nachdem ich mit meinen beiden Kleinen noch kurz zum Alexanderplatz gefahren bin, machten wir uns gegen 13 Uhr auf zum Stadion, wo schon allerhand los war. Schnell gingen die
Nachrichten rum, das es Probleme zwischen den Fangruppierungen gab, wo auch Unbeteiligte Fans der Fortuna in Mitleidenschaft gezogen wurden. Und das Kindern Schals und Trikots gestohlen wurden. Grosses Kino, wenn
Fans eines angeblich friedlichen Vereins solche Dinge fabrizieren. Auch waren die Fangesänge und die Kommentare alles andere als freidlich. Letztlich kamen wir 3 aber gesund und munter auf der Haupttribüne an.
Insgesamt hatte ich schon hier das Gefühl das es andiesem tage nichts geben sollte. Irgendwie eine Vorahnung, die mich beschlich. Obwohl unser Team in dieser Spielzeit recht auswärtsstark auftrat, rechnete ich wohl
nicht damit, das der 12. Mann diesmal seinen Faible für das Heimteam auslebte. Nicht das er verantwortlich war für die schwachen ersten 30 Minuten, aber seine Eingriffe in das Spielgeschehen waren gelinde
ausgedrückt eine Frechheit. Und seine beiden Milchbubis an der Linie standen in keinster Weise zurück. 2 nichtgegebene Tore für die Fortuna. Einen klaren Elfmeter (beim Stande von 0:0) und ein zumindestens möglicher
Handelfmeter (Stand 1:0 für Union Henschel Berlin), der in Addition mit dem ersten hätte auch gepfiffen werden konnte, das waren seine Fehler, die derart spielbestimmend waren, das einem als Fortunafan der Kragen
platzen konnte. Das Sahnehäubchen war die gelb-Rote Karte für Fabian Hergesell. Durchaus verdient nach dem 2. Foulspiel. Warum aber dürfte der bereits gelbverwarnte Younga-Mouhani nach einem taktischen Foul im
Mittelfeld weiterspielen ? Vermutlich weil dieser Warmduscher von Schiedsrichter nicht den Mumm besass gegen dieses zugebenermaßen emotionale Publikum mal gegen den Heimverein zu pfeifen.
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Ohne viel Phantasie kann man bei dem rechten Assistenten ein Grinsen vernehmen. Lächelt er, weil er sein Geld wert war ? Genug hatte er zumindestens, den die 50 Euro, die ich ihm hinhielt wollte er nicht haben.
Und die anderen beiden gelben Flachpfeifen schauten erst gar nicht hin, als ich das Geld durch das Gitter hielt. Schlechtes Gewissen oder bereits genug kassiert ?
Schade, so wurde die Fortuna um wenigstens einen Punkt betrogen, durch Leute, die meinen in der 2. Liga pfeifen zu können, die aber in der 3. Liga VERSAGEN, und zwar auf der ganzen Linie.
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Wegen all dieser Umstände und Abläufe hat meine Meinung über diesen Gastgeberverein stark gelitten. Asoziales Benehmen einiger Fans der Union und alle andere Dinge haben den Sympathiewert auf nahezu 0
runtergeschraubt. Wenigstens zeigte man sich sozial vor dem Spiel, als man für das Ehrenamt Werbung machte. In Wirklichkeit stand aber was ganz anderes auf dem Transparent !!!
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