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Und wieder 2 Punkte verschenkt !!!
War man in den Vorjahren noch mit einem Punkt in Wuppertal zufrieden, so mußte man nach diesem Fussballabend zeitweise von einem Offenbarungseid sprechen. Während die Wuppertaler geschwächt durch einige
Verletzungen und dem Tabellenstand entsprechend nicht unbedingt ein spielerisches Feuerwerk abliefern mußten, sollte man bei einem Aufstiegskandidaten schon mehr erwarten dürfen. In Halbzeit gab es ein
Fehlpassfestival von beiden Teams, garniert mit einer Harmlosigkeit, die seinesgleichen sucht. Jeweils waren mit viel gutem Willen 2 halbe Torchancen zu vermerken. Die Fortuna begann von der Papierform her mit dem
besten Sturm. Lawaree spielte erstmal nach seiner Verletzung von Beginn an. Und auch sonst konnte der Gästetrainer aus dem Vollen schöpfen. Was sich den 13.000 Zuschauern aber bot, war den Eintrittspreis nicht wert.
Wir konnten uns gemütlich von der Tribüne aus dieses Drama anschauen. Das beste der ersten Hälfte war noch der Abpfiff.
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In Hälfte 2m konnte dann die Fortuna langsam aber sicher das Spiel an sich reissen. Aufgrund konditioneller Probleme der Heimmannschaft gab es nun auch die ein oder andere Chance der Fortuna. Aber im Abschluss
blieben Lumpi, Costa und Lawaree halbherzig und so kam es bis auf die Chance in der 87. Minute wieder durch Lumpi zu keiner hochkarätigen Torchance. Und das ist gegen einen derart schwachen und zum Ende abbauenden
Gegner definitiv zu wenig. In der Nachspielzeit hätte es beinahe noch einen Foulelfmeter für den Gastgeber gegeben, allerdings hat der Schiedsrichter kein Foul gesehen. Zuvor hatte sich allerdings der Wuppertaler
mit gestrecktem Bein gegen 2 Verteidiger einen Vorteil besorgt. Und da hätte es bereits Freistoss für die Fortuna geben müßen.
So bleibt wieder der fade Beigeschmack, das es auch im 3. Anlauf nicht klappen wird. Warum geht der Mannschaft, die zweifelsohne Fussball spielen kann, derart die Muffe, das sie in den Heimspielen plötzlich nicht
mehr gewinnen kann ? Warum wird ein derart schwacher Gegner auswärts nicht geschlagen ? 2 Punkte jeweils gegen 10 Auer, 11 nichtskönnende Stuttgarter Bubis, 2 Punkte gegen einen schwachen WSV und wenigstens 1 Punkt
gegen Berlin. Würde heute 63 Punkte und Platz 2 bedeuten. Durch den Sieg der Hachinger heute in Berlin (DANKE UNION, ihr seid einfach zu doof, Remember RWO) ist Platz 2 nun 4 Punkte weg. Nur Paderborn kann noch
erreicht werden. Sie verloren heute 0:2 in Braunschweig.
Nun kommt Dynamo Dresden nach Düsseldorf, mal sehen ob es gegen die Sachsen zu 3 Punkten reicht.
Zu den Umständen zum heutigen Spiel möchte ich anmerken. Wenn einmal in der Saison mehr als 5.000 Zuschauer ins Zoostadion kommen, bitte, bitte, sorgt dafür, das sich nicht Hunderte von Fans vor dem Eingang
stapeln. Das Düsseldorfer Fans der Schal abgenommen wird, den WSV-Fans dann genüsslich verbrennen dürfen. Warum darf man als Gästefan nicht offiziell Haupttribünenkarten kaufen ? Das grenzt an Diskriminierung. Zur
Ehrenrettung der Wuppertaler muß ich direkt anmerken, das ich bereits die Tickets für das Spiel in Aalen im Internet erworben habe. Bezahlt habe ich für die Haupttribüne, Block L für 5 Karten 95,-- Euronen, die
bereits abgebucht wurden. Geliefert bekam ich Block I, am Rande der Gegentribüne für gesamt 59,-- Euro. Gerne will man mir die Differenz erstatten. Gnädig. Bei meinem Anruf bekam ich als Antwort, das Gästefans keine
Haupttribünenkarten erwerben dürfen. Gleichberechtigung ? Ich habe bald die Schnauze voll für die Taten Weniger so behandelt zu werden. So macht es keinen Spass, wenn man so gegängelt wird. Wenn ich wie in
Paderborn geschehen dann erlebe, das meine Kinder nichts sehen können, weil die Sitzplatztribüne zum Stehplatz umgemodelt wird, werde ich die Ordner mal in Pflichtnehmen. Sollten die nichts ausrichten können, werde
ich mir die Möglichkeit des Regress zur Hilfe nehmen. In Düsseldorf darf jeder Gästefan auf der Haupt- und Gegentribüne (zu Recht) Platz nehmen. In Offenbach, Aalen, Wuppertal und anderen Stadien wird uns Fortunen
das untersagt. So weit sind wir gekommen. Es wird Zeit ein Zeichen zu setzen.
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