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Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey,hey.
Fortuna 95 - SC Paderborn 3:0 (3:0)
Esprit-Arena
Zuschauer: 19.300
Tore:
1:0 Christ 15.
2:0 Fink 20.
3:0 Weber 35.
10 Jahre kein Zweitligafussball und dann direkt Spitzenreiter.
Das und die allgemeine Euphorie rund um die Fortuna läßt uns natürlich realistisch bleiben. Trotzdem soll man die Feste feiern, wie sie fallen. Zum Auftakt war wie in der Vorsaison der SC Paderborn zu Gast in
Düsseldorf. Bei allem Optimismus gab es natürlich die Erinnerung an das Spiel vor knapp 12 Monaten. Machte damals die Fortuna das Spiel und Paderborn schoß die Tore, so war es diesmal umgekehrt. Also scheint es doch
einen Fussballgott zu geben, der Gerechtigkeit im Fussball noch großschreibt.
Andere würden es grenzenlose Effektivität nennen, was sich hier abspielte. Während Paderborn zu Beginn den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lies (hierbei aber ein wenig den Drang zum Tor vermissen lies),
zeigte die Fortuna noch ein wenig Nervosität. Erst durch einen Fehler im Mittelfeld gelang es Jovanovic gegen 3 Paderborner auf den Strafraum zuzurennen, wo er dann letztlich zu Fall gebracht wurde. Eine perfekte
Ausgangsposition um unseren Spezialisten für Freistösse ranzulassen. Aus zentraler Lage zirkelte er den Ball links an der Mauer und Torwart Jensen vorbei halbhoch ins Tor. Der Spielverlauf war also nach einer
Viertelstunde ein wenig auf den Kopf gestellt. Und davon erholten sich die Gäste nicht mehr. Bereits 5 Minuten später konterte die Fortuna mit einem schönen Spielzug die Paderborner aus und Fink konnte zu Guter
letzt den Ball flach ins Tor schiessen. Und wenn jetzt noch ein wenig Widerstand da gewesen wäre, spätestens mit dem abgefälschten Weitschuss von Weber, der unhaltbar ins Tor trudelte war die Partie gelaufen.
Nach der Pause gab es noch ein-zwei Chancen zur Resultatsverbesserung, doch das wäre angesichts des ein oder anderen Abwehrschnitzers der Fortuna zu viel gewesen. Und ausserdem reichte es ja zur Tabellenführung,
gemeinsam mit unserem nächsten Gegner am nächsten Samstag, Union Berlin.
Als Fazit bleibt, das unser Team von Trainer Meier erstaunlich gefestigt scheint, konditionell ebenfalls sehr gut eingestellt ist und den Gegner auch unter Druck setzen kann. Die Stürmer haben zwar in den beiden
Spielen keines der 6 Tore geschossen, allerdings haben sie sehr viel läuferisches gezeigt, was wiederum dem Team hilft.
Nun noch ein paar Bilder, auch von der gelungenen Choreo der Ultras Düsseldorf.
Am Samstag gehts dann um 5.31 Uhr los ab Solingen Hbf in die Wuhlheide nach Berlin.
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