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Kopie von jetzaber-2

Heimstärke besiegt Auswärtsstärke !

 

Fortuna 95 - MSV Duisburg 2:0 (2:0)

Espritarena

Zuschauer: 48.250

Tore:

1:0 Lambertz  17.

2:0 Harnik  24.

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Vor der neuen Rekordkulisse von 48.250 Zuschauern war alles für ein tolles Fussballfest angerichtet. Ein volles Haus, ein Derby gegen Duisburg nach fast 13 Jahren und zumindestens kein Schnee. Dazu standen beide Mannschaften vor diesem Spieltag punktgleich im Verfolgerfeld der Aufstiegsplätze.

Ich hatte wie schon letzte Saison vor dem Spiel gegen Werder 2 ein wenig Bammel, ob die Mannschaft der Euphorie und dem dazugehörigen Druck standhalten kann. Dazu kam die 0:1 Niederlage im Regen von Koblenz und die Frage, ob diese noch nachträglich Einfluss auf die Mannschaftsleistung hat.

Heute hat die Fortuna aber eindrucksvoll gezeigt, das sie auch nach Rückschlägen wieder zurückkommen kann. Trotz des Ausfalls von Weber (5. Gelbe Karte) und dem Nachrücken von Kai Schwerdtfeger, der sich nun endgültig Zweitligaspieler nennen kann, gab es eine beeindruckende erste Halbzeit gegen einen Gegner, der sich sehr oft nur mit teilweise rüden Fouls wehren konnte. Leider hatten einige der zahlreich angereisten MSV-Fans auch nicht ihren hellsten Tag und zündelten, was das Zeug hält. Auch wurde eine komplette Sitzreihe aus der Verankerung gerissen und vor den Block geschmissen. Grosses Kino, was die “Fans” der gestreiften Esel so abgegeben haben.

Aber auf das Spiel der Fortuna hatte das heute keinen Einfluss.

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So musste zwar heute ein Glückstor von Lumpi Lambertz, der ebenso wie Christ seinen Vertrag um weitere 2 Jahre verlängert hat, herhalten um verdient in Führung zu gehen, aber es war die Folge des Drucks, den die Fortuna aufbaute. Und nur 7 Minuten später war bereits das 2:0 gefallen, als Harnik in Spitzenmanier den Abwehrtorpfosten Kai Schlicke umfummelte und diesmal unhaltbar zum 2:0 einschoss. So hatte die Fortuna bereits zur Mitte der ersten Halbzeit das Spiel entschieden, den den Gästen fiel während der gesamten Spieldauer nichts mehr ein. Entweder waren die letzten Gegner der Zebras so schwach oder die Fortuna zu stark. Selbst in der zweiten Hälfte bestand keine grosse Gefahr mehr für das Fortunator. Der einzige Aufreger war der Platzverweis für einen Duisburger, der um diesen bettelte, als er Oehrl auf dem Weg zum Tor gefoult hatte. Und die Fortuna hatte auch nur noch eine Riesenchance durch van den Bergh, der aber aus ca. 15 m den Ball mit der Pike am Tor vorbei schoss.

Also Alles in Allem ein kalter aber gelungener Nachmittag, gerade recht vor dem Spitzenspiel am Karnevalssonntag in Augsburg. Dort ein Remis und der Traum geht weiter. Der nächste Heimgegner ist RW Ahlen, die es trotz des Tabellenplatzes gilt nicht zu unterschätzen.

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