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Kopie von jetzaber-2

Eine Reise ohne Wert .... !

 

Greuther Fürth - Fortuna 95  2:1 (0:1) mit Herrn Fischer

Greuther Fürth - Fortuna 95 mindestens 1:1 (0:1) ohne Herrn Fischer

 

Leider hat das obere Ergebnis Bestand, da keiner beim DFB sehen will, was man zu diesem Spiel für eine Flachpfeife hingeschickt hat !!!

Ronhof

Zuschauer:  7.850

Tore:

0:1 Harnik 24.

1:1 Allagui  48.

2:1 Müller  85.

 

Schiedsrichter dieser Partie war ein gewisser Herr Fischer aus dem schönen Westfalen. Dorther kamen vermutlich auch seine beiden Hilfsarbeiter an der Linie, von denen zumindestens einer von Blindheit geschlagen ist.

Aber der Reihe nach. Um 6.27 Uhr ging es in Solingen am Bahnhof los. Mit dem ICE sollte es nach Würzburg gehen, wo wir in den Regionalexpress nach Fürth umsteigen sollten. Das haben wir auch getan. Leider hatten Hunderte von anderen Menschen dasselbe vor (Ziel war wohl in den meisten Fällen das Oktoberfest in München). So kamen wir uns für 70 Minuten vor wie in einem Viehtransporter, da in jedem kleinen Kaff weitere Menschen versuchten in diesen Zug einzusteigen. Am Ende konnte man aber auch nicht umkippen, da es so voll war.

Wir kamen dann mit ca. 20 Minuten Verspätung in Fürth am HbF an. Von dort aus marschierten mein Sohn und ich dann erstmal über eine große Kirmes (Kirchweihfest Fürth), wo wir bereits einige Fortunen ausmachen konnten.

Nach einer kurzen Busfahrt vom Rathaus zum Stadion kamen wir dann genau am Fortunablock an, wo wir die bekannten Gesichter trafen.

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Das Stadion dieses Traditionsvereins stammt zumindestens was die Tribüne betrifft noch aus den 20-Jahren des letzten Jahrhunderts. Ansonsten hat sich seit unserem letzten Besuch dort (1998/99) einiges verändert. So wurden die Stehplätze “modernisiert”, was aber im Hauptribünenbereich besser für die WC-Anlage ausgegeben worden wäre. Nicht das ich zum Preis von über 20 Euro ein Bidet erwarten würde, aber was man dort geboten bekam in einem Metallcontainer ist schon allerübelst. Was Frauen im Nebeneingang zu erwarten hatten möchte ich erst gar nicht wissen. Aber sitzen wollte ich in diesem stinkenden und dreckigen Loch sicher nicht.

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Die Fortuna wurde zu diesem Spiel von circa 600 Fans begleitet. Die meisten von ihnen waren in den Fanblöcken hinter dem Tor, vereinzelt kamen einige Fortunen auf die alte Haupttribüne, die schön anzusehen ist, allerdings mit 2 Stützmasten auch einiges an Sichtbehinderung zu liefern hat. Ansonsten konnte man von dort aus das Spiel sehr gut beobachten, was im Laufe des Spiels bei den dort Sitzenden zu Wutausbrüchen sorgte.

Während die Fortuna in Hälfte 1 nach ein paar Minuten Fürther Druck das Spiel im Griff hatte und auch verdient führte, hatte der Linienrichter auf der Gegengerade bereits nach kurzer Zeit seinen ersten Blackout. Er sah eine Abseitsposition, die nicht existent war. Aber das sollte nur ein kleines Puzzleteil im Fehlerspektakel dieses Horrortrios zu sein.

So hofften wir, das die Fortuna die Drangphase nach der Pause gut übersteht. Die Fürther waren nervös in die Pause geschickt worden, da die anscheinend guten Fussball gewohnten Franken pfiffen.

Aber der erste wirklich gute (und auch regelgerechte) Angriff der Franken brachte den Ausgleich durch einen Ex-Fortunen. Nach einem schönen Doppelpass ließ Allagui Rataijzcak keine Chance. Und ca. ab der 60. Minute wollte dann der liebe Unparteiische seinen Teil zu einem Happy-End für die Heimmannschaft nicht weiter vorenthalten.

So durfte Biliskov eine Notbremse tätigen, in dem er Lambertz als letzter Mann von den Beinen holte und weiterspielen und Meichelbeck konnte in Ringermanier Harnik im Strafraum auf den Boden ziehen und der liebe Herr Fischer wollte (?) nichts gesehen haben ? Im ersten Fall zeigte der Linienrichter das Foul an, Herr Fischer hat es nicht nötig seinen Assistenten zu fragen, ob hier die Notbremse vorliegt. Beim zweiten Foul muß man schon fast von Absicht sprechen, wenn ein Mensch, der für seinen Einsatz bei einem Zweitligaspiel € 1.800,-- bekommt, dieses Foul nicht gesehen haben will. Ich will ihm keine Bestechlichkeit vorwerfen, aber totale Unfähigkeit.

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Hier lacht der freundliche Herr noch vor dem Spiel. Wem er die Hand gibt und für was er sich unter Umständen schon im Voraus bedankt weiss ich nicht. Aber als Gipfel der Unverschämtheit, was dieser Herr an diesem tag verzapft hat, schiessen die Gastgeber dann noch ein klares Abseitstor zum unverdienten Sieg. Wenn man von Spielbeeinflussung sprechen kann, dann in diesem Spiel. Leider hat sich der Herr Fischer sehr einseitig gezeigt und sich dann später in der Sportschau entschuldigt. Das nutzt uns aber nichts.

Lieber Herr Fischer, ich habe für dieses Spiel mit Allem Drum und Dran ca. € 150,-- ausgegeben und dazu eine Menge Zeit investiert. Das tue ich auch gerne für die Fortuna. Wenn ich aber nach 92 Minuten feststellen muß, das meine Fortuna, meine Person und die anderen mitgereisten Fortunafans verarscht werden, dann platzt mir die Hutschnur. Habe ich bisher die Leistungen eines Herrn Hentschel aus Braunschweig beim Spiel in Union Berlin 2008/09 und die Elfmeterorgie des Herrn Siebert aus Berlin beim 5:5 in Braunschweig als Tiefpunkt empfunden, so bin ich mir seit gestern sicher, die desolateste Leistung eines Profischiedsrichters meiner Fortunafankarriere gesehen zu haben. Und die, die dem Gegner am Meisten nutzte und der Fortuna am Meisten schadete. Er hat der Fortuna wenigstens einen Punkt, vielleicht aber auch 3 Punkte gekostet.

Ich will es mal mit den Worten des ehemaligen Aussenministers halten:

Mit Verlaub, lieber Schiedsrichter, sie sind ein Arschloch !!!

Leider nutzt die gesamte Wut nichts, ebenso das jeder ausser dem Trio Infernale gesehen hat, das hier ein Verein verpfiffen wurde. Ich hoffte, das der Aufstieg aus der 3. Liga zumindestens in dem Bereich der Unparteiischen eine Verbesserung bringen würde. Seit gestern bin ich da anderer Meinung. Leider wird diese Katastrohenleistung keine Folgen für irgendwen haben. Nicht für den Schiedsrichter, nicht für den DFB und Greuther Fürth, nur die Fortuna leidet unter Leistung.

Nach dem Spiel bekam ich dann von Seiten der Fürther Fans noch weinerlich mitgeteilt, wie schlecht doch der Herr Fischer die Fürther behandelt habe. Unter welcher Krankheit diese Herren leiden möchte ich nicht wissen, allerdings scheinen hier Wahrnehmungsstörungen vorzuliegen. Und auch noch ein paar Grüsse an den Halbaffen, der meinte mir Prügel anzudrohen. Mit Mitte 20 sollte man lieber die Fresse halten. Ist aber vermutlich einer gewesen, der nie ein Auswärtsspiel seiner Greuther gesehen hat und der sich in Überzahl stark fühlt.

Wütend wollte ich dann auch nicht mehr über das Volksfest gehen und so zogen wir es vor nach Nürnberg reinzufahren und dort die Zeit bis zur Rückfahrt zu verbringen.

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Nun noch ein paar Bilder aus dem Stadion und aus Nürnberg, ehe wir pünktlich um 18 Uhr im ICE zurück nach Solingen saßen. Ein paar Pressestimmen aus diversen Zeitungen habe ich mal recherchiert. Sehr unterschiedlich in der Betrachtung des Spiels. Teilweise wurde sich dem Niveau der Schiedsrichter angepasst.

Den Anhängern der Fürther sage ich nur: Sich über einen derart geschenkten (gekauften ?) Sieg zu freuen, da müsste einem ein bayrischer Kloß im Hals stecken bleiben. Ebenso dem Herrn Möhlmann, der es in der Pressekonferenz noch nicht einmal nötig hatte, den Sieg als “glücklich” zu bezeichnen.

Zur Presse:

 

Die Fürther Nachrichten ...

berichten von einem Kampfspiel und das die Greuther einige brenzlige Situationen zu überstehen hatten. Kein Wort von der Notbremse und dem nicht gegebenen Elfmeter für die Fortuna. Und das das 2:1 ein klares Abseitstor war muß man nicht erwähnen ? Toller Heimatjournalismus ohne Realitätssinn. Zumal man betont, das die engagierte Leistung belohnt wurde. Wodurch denn ? Durch Herrn Fischer, der meinte das Christkind für die Heimmannschaft spielen zu müßen.

 

Der Kölner Express titelt:

2:1 Klatsche in Fürth !! Um dann davon zu schreiben, das die Fortuna gnadenlos verpfiffen wurde. Was denn nun ? War das zuviel Hochprozentiges im Spiel ?

 

Die Rheinische Post ...

 

.. schreibt zumindestens in sachlicher Art und Weise, das das Spiel zwar naiv verloren wurde, sie kehrt aber wenigstens nicht die 3 ganz entscheidenden Fehlentscheidungen unter den Tisch.

 

Der Kicker, ...

 

... selbsternanntes Fachmagazin des Fussballs bringt zumindestens den Spielverlauf recht ordentlich auf Papier, allerdings ist es dem Redakteur wohl entgangen, das es einige strittige Entscheidungen gegen die Fortuna gab. Wo er das Spiel (live im Stadion oder bei Sky in seiner Stammpinte) gesehen haben will, fragt man sich, wenn man seine Aussage liest, Allagui wäre in abseitsverdächtiger Form an den Ball gekommen. Blind oder was ?

 

Die Bildzeitung, ..

 

die kaum einer liest aber viel verkauft wird, schreibt in wenigen Sätzen alles richtig. Und der Bildreporter hat wohl im Gegensatz zum Expressreporter das Spiel mit offenen Augen gesehen.

 

Der Reviersport wird seinem Namen gerecht, ...

 

denn er scheint sich seinen Bericht so zusammengeschustert zu haben, wie es im gefällt. Mal abgesehen davon, das die Fehlentscheidungen überhaupt nicht erwähnt werden, spricht man von einem verdienten Sieg dank der Heimstärke und einer erfolgreichen Aufholjagd. Das der Gegner freundlich ausgedrückt benachteiligt wurde und nur darin der Grund für den Sieg zu sehen ist, wird leider überhaupt nicht erwähnt. Aber wer sonst nur über Schalke 04, den BVB und ähnliche Vereine berichtet, sollte es besser bleiben über die Fortuna zu berichten, bevor es peinlich wird.

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Sorry, selbst nach einer Nacht und einem Sonntag rege ich mich immer noch über dieses Spiel auf. Vielleicht hat die Fortuna auch Fehler gemacht, aber was hätte sie bei einer derartigen Benachteiligung auch machen sollen. Verloren hätte sie eh´ !