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Eine Reise ins Ausland.
Nationalmannschaft Luxemburg - Fortuna 95 0:2 (0:1)
Stade Op Flohr
Zuschauer: Nenhundertsiebenunddriessisch (937)
Tore:
0:1 Langeneke 22. Elfmeter
0:2 Anderson 58.
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Heute an einem schönen Mittwoch im Sommer ...
... ging es zu einem Freundschaftsspiel der anderen Art. Nach langer Zeit hat die Fortuna endlich einmal ein Spiel im benachbarten Ausland vereinbaren können. Es ging in das beschauliche Grevenmacher, nahe gelegen
an der Grenze zu Deutschland. Mit seinen 4.167 Einwohnern (Stand 01.04.2009) natürlich keine Grossstadt, beherbergt das an der Mosel gelegene Städtchen doch einen recht erfolgreichen Verein. Meister 2003,
Pokalsieger 2008 sind die Titel, die man sich notieren kann. Ein wenig an Fortuna erinnert die Tatsache, das der Verein 7 x Vizemeister war und so den Ruf des ewigen Zweiten bekam (siehe Bayer Vizekusen) , etwas was
die Fortuna “erfolgreich” zwischen 1937 und 1978 im deutschen Pokal schaffte.
Heute waren wir also zu Gast in Grevenmacher, der Gegner war allerdings die etwas abgesteckte Nationalelf des Herzogtums Luxemburg.
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Direkt hinter dem Ortseingangsschild wurde dann auch das Stadion ausgeschildert. So konnte man dieses auch nicht verpassen. Vorab ging es dann aber noch in die Innenstadt, wo ein wenig eingekauft wurde. Auffällig
natürlich die Spritpreise, die den jüngeren unter uns aus Deutschland nicht mehr bekannt sein dürften. Vermutlich blüht hier der Tanktourismus aus dem nahen Trier und den anderen Gemeinden nahe der Grenze.
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Im Ort sahen wir dann auch das oben gezeigte Ankündigungsplakat, welches als ersten Souvenir an diesem Abend ergattert wurde. Später kamen dann noch ein Trikot unseres neuen Superstars Anderson und ein Fantrikot
der Luxemburger dazu (hier ein Danke an den Inhaber des Postillion in Mettmann, der es an meine Kinder verschenkte, im Gegenzug mache ich hier Werbung für ein grandioses Restaurant in Mettmann in der Poststr. 21 bei
Jose !!!).
Alles in Allem ein niedliches Örtchen, das man allerdings in gut 15 Minuten komplett gesehen hat, zumindestens was die Innenstadt betrifft. Gegen 18 Uhr ging es dann zum Stadion raus. Hier kamen nach und nach der
ein oder Fortune an, so das am Ende ca. 50 Fortunen vor Ort waren, Viele hat vermutlich trotz der Uhrzeit und dem Spieltag ein neuer Länderpunkt gereizt. Ich hatte bereits 1997 in Esch im Februar das Spiel der
Fortuna gesehen.
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So sieht es also aus, das Europapokal gewohnte Stdion “Op Flohr”, größenmäßig vergleichbar mit dem Bandsbusch in Hilden. Der Platz allerdings in 1a-Qualität, ebenso wie die kleine aber feine Tribüne
des Stadions.
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Hansi, wie immer mittendrin, statt nur dabei. Er war neben Trikot-Olli und meinen beiden Kleinen der 5. Mann in unserer Fahrgemeinschaft. Hier auch noch mal ein Danke an den Fahrer Olli.
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Gegen 19.15 Uhr wurde es dann langsam Zeit die Plätze einzunehmen. Einige Fortunafans haben das aber ein wenig falsch verstanden und nahmen auf der Auswechselbank Platz. Aber ehe Gerüchte über den ein oder anderen
unbekannten Neuzugang aufkamen, sorgte Superstar Anderson für Klarheit und die Fortunafans verzogen sich auf die Tribüne. Bezüglich der Versorgung mit Essen und Trinken ist zu erwähnen, das man für ein Würstchen
fürstliche 3,-- Euronen zahlen mußte, dafür gab es aber Bier in Dosen. Und der Kasten Bofferding-Bier mit 24 Flaschen sollte € 40,-- kosten und eine 1-Liter-Schnapsflasche war bereits für € 18,75 zu
bekommen. Ist vermutlich nur in Luxemburg möglich Bier in Kästen im Stadion zu erwerben.
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Ein wenig von der großen Fussballwelt erweckte die Jacke der UEFA. Sie gehörte wohl dem 4. Offiziellen.
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Zum Spiel komme ich nun. Mit einer soliden Leistung gewann unser Team gegen die nicht ganz mit der ersten Garnitur angetretene Nationalmannschaft von Luxemburg. Hier fehlte größtenteils die Legionäre aus den
anderen Fussball-Ligen. Bei der Fortuna gab Trainer Meier auch den Spielern aus der zweiten Reihe die Chance sich für die erste Elf zu empfehlen. Hier seinen Heidinger und Hergesell zu allererst genannt. Dazu kamen
für die daheimgebliebenen Jovanovic, Bulykin und Lambertz andere Spieler zu ihrer Chance. Gastspieler Gi-Dong Park zeigte sich bemüht, holte den Elfmeter zum 0:1 raus, aber seine Leistung war nicht so, das Manager
Wolf Werner ihn verpflichten wird. Dafür steht auch mit Deniz Kadah noch ein junger Spieler in der Hinterhand, der auch gegen Koblenz gezeigt hat, das man auf ihn zählen kann. So brachte die Fortuna das Spiel am
Ende locker mit 2:0 ins Ziel. Die Mannschaft blieb dann auch im Gegensatz zu uns noch eine Nacht in Luxemburg. Uns zog es dann nach dem Spiel wieder in die heimatlichen Gefilde. Aber mit der Erkenntnis, das so ein
Spiel im benachbarten Ausland ein Vielfaches an Spaß macht, wie die Spiele in und um Düsseldorf. Was keine Kritik an den kleinen Vereinen darstellen soll. Heute war es die Anfahrt und die Tatsache im Ausland ein
Spiel der Fortuna gesehen zu haben. Nun geht es am Montag nach Duisburg, ein echter Prüfstein in der noch jungen Saison.
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