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Bevor ich zum Spielbericht komme noch ein ebenso großen Dank an die Polizei nach dem Spiel. Aufgrund von einer Person, die Steine schmeißt )gesehen hat ihn keiner !?) sollten wir anstatt zu unserem Auto zu Fuss in
Richtung Bahnhof gehen. Auf die Frage, was wir dort machen sollen, konnte der freundliche Polizist keine Antwort geben, aber er behielt noch für einige Minuten sein Geheimnis (wie auch seine Kollegen) für sich.
Einwände, das unser Auto doch hinter ihm stehen würde, interessierten ihn nicht im geringsten. Nach weiteren 15 Minuten diskutieren konnten wir ihn überzeugen, das das F95 auf dem T-Shirt vermutlich einen Fortunafan
ausmacht und so ließ uns der freundliche Herr endlich zum Auto.
Meine Wertung heute:
Stadion: sehr gut
Verkehrsregelung vor dem Spiel: ungenügend
Parkplatzregelung: mangelhaft
Polizei und Logik: gewöhnungsbedürftig und mangelhaft
Spiel von der Fortuna: befriedigend
Ergebnis: ungenügend.
Heute mußte das Team von Trainer Meier der Naivität Tribut zollen. Offensiv spielte die Fortuna im Stadion des MSV und erkämpfte sich zu Beginn des Spiels 2 große Chancen, die von Bulikyn und Lambertz nicht
genutzt wurden. In den ersten 30 Minuten fand der MSV überhaupt nicht statt und die Fortuna, unterstützt von einer großen und lautstarken Anhängerschaft, konnte das Spiel beim Favoriten mehr als offen gestalten.
Aber wie es manchmal nun vorkommt, gelingt den Hausherren mit einem Sonntagsschuss nurz vor der Pause das 1:0. Tararache traf aus ca. 25 m unhaltbar für Ratajczak in den linken oberen Winkel. Nicht verdient und
dazu zum ungünstigsten Zeitpunkt gelang dem MSV das Führungstor. Dazu dann noch als Höchststrafe der MSV-Twist, der in Guantanamo als psychische Folter durchgehen würde. Leider mussten wir uns diesen musikalischen
Supergau noch 2x anhören. Als die Fortuna in Minute 50 den Ball nach einer Ecke an den Pfosten des MSV-Tores brachte, fiel statt dem 1:1 im Gegenzug das unverdiente 2:0 und die Musikfolter ging in Runde 2. Und
gearde als ich Nerven und Gehör teilweise erholt hatten, kam es zum 3. Supergau, gesangsmäßig durch die vielen MSV-Fans noch lauter gemacht. Nach dem 0:3 war das Spiel gelaufen. In den letzten 30 Minuten bemühte
sich die Mannschaft um eine Resultatsverbesserung, aber auf beiden Seiten passierte nichts mehr. So muß man feststellen, das nicht das bessere, aber das ausgebufftere Team die 3 Punkte geholt hat. Und der MSV immer
dann traf, wenn es nötig und für den gegner demoralisierend sein mußte. Andere würden es effektiv nennen. Die Fortuna hat sich an diesem Montagabend gut verkauft, hat aber der Unerfahrenheit Tribut zollen müßen. So
war keiner mitgereisten Fans böse und das Team wurde noch lange nach dem Schlusspfiff bejubelt, sehr zur Irritation der siegreichen MSV-Fans.
Nun steht die Länderspielpause an, die mit 2 Testspielen überbrückt wird.
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