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Ein Spiel ohne Kummer und Sorgen !
Union Solingen - Fortuna 95 0:12 (0:8)
Stadion Hermann-Löns-Weg
Zuschauer: 1.000
Tore: 0:1 (15.) Olivier Caillas, 0:2 (18.) Martin Harnik, 0:3 (21.) Martin Harnik, 0:4 (25.) Olivier Caillas, 0:5 (36.) Axel Lawarée (Düsseldorf, 0:6 (38.) Martin Harnik, 0:7 (41.) Martin Harnik, 0:8 (43.)
Hamza Cakir, 0:9 (58.) Deniz Kadah, 0:10 (59.) Dmitri Bulykin, 0:11 (67.) dmitri Bulykin, 0:12 (86.) Marcel Gaus
Zu Besuch in der Heimat.
Ist es nun ein Heimspiel oder ein Auswärtsspiel, wenn die Fortuna quasi vor der Haustüre spielt ? Ich werde es mal als Heimspiel werten. Anlass dieses Spiels war einerseits die Ablöse von 2 Jugendspielern, die vor
der Saison zur Fortuna gewechselt sind und sicher auch die monetäre Lage bei der Union.
Diese war letzte Saison bis kurz vor Schluss Tabellenführer und stand kurz vor dem Aufstieg in NRW-Liga, als in den letzten Spielen “plötzlich” die Leistungen schlechter wurden und so am Ende ein Punkt
gegenüber dem VfB Speldorf fehlte. Zu dieser Zeit war Thomas Brdaric Trainer der Unioner, er löste den erfolgreichen Zilles ab (heute Trainer der TURU mit den meisten mitgewanderten Spielern). Von diesen Querelen
rund um den alten Trainer konnte sich die Mannschaft nicht freimachen und vergeigte am Ende den sicheren Aufstieg. Spötter behaupten allerdings, das der Aufstieg aufgrund finanzieller Probleme nicht funktioniert
hätte (keine Lizenzerteilung für die NRW-Liga) und so die Peinlichkeit nicht offensichtlich werden sollte. Und als Krönung verlies Brdaric dann die Union zu Beginn der neuen Spielzeit, weil er wichtige andere
Termine hatte. Was man von solch einem Vogel zu halten hat, muß ich sicher nicht erklären. Allerdings hat sich der Vorstand der Union sicher auch nicht mit Ruhm bekleckert.
Zum Spiel:
Für die Fortuna bedeutete dieses Spiel sicher die Möglichkeit Frust nach der verpfiffenen Partie in Fürth abzubauen. Und so drehte die Fortuna mächtig auf und führte vor den 1.000 Zuschauern bereits zur Pause mit
8:0. Hier trat Harnik mit 4 Toren groß auf. Natürlich merkte man, das die Union zu keiner Zeit eine Chance hatte, dafür spielte die Union aber fair trotz der spielerischen Probleme. Am Ende stand bei diesem
Benefizspiel ein 12:0 zu Buche. Trainer Meier hatte das gesamte Team verteilt über die 90 Minuten auf das Feld geschickt. So war es ein schöner Abend bei schlechten Witterungsbedingungen, aber es hat Spaß gemacht
nach dem nervenaufreibenden Spiel in Fürth wieder ein Spiel der Fortuna zu sehen, wo man nicht nervös sein brauchte und man genüsslich die 90 Minuten geniessen konnte. Zur Aufbesserung der Unionkasse wurde noch ein
Schal und ein Pin der Union erworben und so ging es bei ungemütlichen Temperaturen schnell nach Hause.
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