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Hier beschreibe ich die Tage 1-3 des Trainingslagers der Fortuna in Marbella. Nach Oliva Nova in 2011 nun die Fahrt an die Costa del Sol. Es sollte eine Reise voller Spaß, Überraschungen und kleiner Reibereien
sein. Letzteres bezog sich aber nicht auf die Mitfahrer, sondern auf den Tag 5, auf den ich dann noch im 2. Teil näher eingehen werde.
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Dank Hansi´s Kunst, Flüge und Hotels zu buchen, kamen wir zu einem “günstigen” Gesamtpaket, welches uns erlaubte, für 6 Tage in Marbella zu sein. Und die Ehre zu haben, im Mannschaftshotel zu sein. Und
dabei konnte man den Spielern nah sein, ohne ihnen das Gefühl zu geben, sie zu belästigen. So ging unser Flug am Freitag von Düsseldorf nach Marbella, gemeinsam mit den Sponsoren, die für 2 Tage gebucht hatten.
Abgekommen im Hotel dürften wir dann auch am Büfett zulangen, ohne das wir dafür extra bezahlen sollten. Ein freundlicher Zug seitens des Hotels. Um den Abend nach dem anstrengenden Tag ein wenig ausklingen zu
lassen, schauten wir uns noch den Rückrundenauftakt der Bundesliga im Bereich der Bar an. Dann ging der erste Tag zu Ende.
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Tag 2:
Dieser sollte neben der ersten Testspielbegegnung auch das Spiel der Fans der Fortuna gegen die der Young Boys Bern bringen. So wurde in Maßen gefrühstückt, ehe wir mit dem Spielerbus zum Trainingsgelände
verfrachtet wurden. Dort warteten dann unsere Gegner auf uns. Aleks Spengler hatte diesmal die gelbgrünen Trikots für uns reserviert, mit denen die Fortuna in der letzten Spielzeit auswärts auftrat. Ich bekam die
Nr. 7 und trat so in die Fußstapfen von Oliver Fink. Diese waren mir in Hälfte 1 noch zu groß, weil ich den Ball auf der rechten Seite zuerst nicht bekam und in Hälfte 2 den ersten Ball leicht verstolperte ;-) !
Aber im 3. Versuch gelang es mir, den Traum vom Tor im Fortunatrikot zu erzielen. Auf rechts losgeschickt zog ich in den Strafraum ein und zog aus knapp 12 Metern den Ball am kurzen Pfosten entlang ins Tor hinein.
Es war geschafft. meine lieben Mitspieler freuten sich mit, ich hatte mein Tor erzielt und nun konnte kommen was wollte. Am Ende siegten wir gegen freundliche, nette und sportlich faire Schweizer mit 8:6 (oder so
Ähnlich).
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Nun warteten wir auf das erste Spiel der Fortuna im Marbella-Football-Impact-Stadion, welches ebenfalls gegen eine Schweizer Mannschaft ging. Die Grashoppers aus Zürich waren der Gegner, der technisch versiert der
Fortuna das Leben schwer machte. Auch eine gewisse rustikale Spielweise konnte man dem Team nicht absprechen. Und so gingen die Züricher nach einem Fehler von v.d. Bergh, der in dieser Situation auch alleine
gelassen wurde mit 1:0 in Führung. Die Fortuna hatte selber auch Chancen zum Ausgleich, ließen diese aber in den ersten 45 Minuten noch liegen. Mit dem 0:1 ging es dann in die Pause. Danach hatte die Fortuna
weitere Gelegenheiten, das Remis zu erzielen, aber es sollte bis zur 80. Minute dauern, ehe Bodzek den verdienten Ausgleich erzielte. Danach gab es auch noch die Chance zum Sieg, aber Grimaldi und Bröker vergaben
ihre Chancen. So gab es unter dem Applaus der Fans ein Remis. Die paar Männeken aus Zürich liessen es sich auch nicht nehmen ein wenig Stunk zu machen. Sie liessen sich provozieren und gaben das ein oder andere
böse Wort von sich. Letztlich bleib es aber friedlich und wiedersehen mussten wir die Kameraden ja auch nicht. Verstärkt mit dem Muskelkater ging es dann ins Hotel zum Duschen.
Hier noch die Statistik aus Fortunasicht vom Spiel gegen die Grashoppers:
Fortuna Düsseldorf - Grasshoppers Zürich 1:1 (0:1)
Fortuna: Almer – Levels (46. Weber), Langeneke (46. Lukimya), Juanan, van den Bergh (46. Dum) – Lambertz (75. Grimaldi), Matuschyk (46. Bodzek) – Beister (46. Bröker), Ilsø
(46. Furuholm), Kruse (85. Schwertfeger) – Rösler (46. Jovanovic)
Schiedsrichter: Chavez Garcia (Marbella)
Tore: 0:1 Hajrovic (26.), 1:1 Bodzek (80.)
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Am Abend gab es dann eine weitere positive Überraschung. Die Fortuna hatte die Reisenden der Sponsorenreise eingeladen, mit dem Team zu Abend zu essen. Und sie hat dabei nicht die anderen angereisten Fans
vergessen, die ebenfalls an diesem Abend teilnehmen dürften. Eine tolle Geste. So kam ich zu der Ehre, mit Peter Frymuth, Wolf Werner, Jens Langeneke und Timo Furuholm am Tisch zu sitzen. Und es wurde über so vieles
gesprochen, was nicht ausschliesslich mit Fussball zu tun hat. Aber davon werde ich hier nichts berichten. So endete ein sehr schöner und anstrengender Tag gegen 23 Uhr und ich begab mich dann doch mal langsam auf
mein Zimmer. Gestört nur gegen 2.30 Uhr, als Hansi und Rot die Wiederholung vom Dschungelcamp sehen wollten/mussten. Das war dann selbst für hartgesottene Fans eine Nummer zu hart und ich kam danach nicht mehr
richtig zur Ruhe. Und wer ruasgeflogen ist, habe ich dann auch nicht mitbekommen.
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Ausgeschlafen ging es dann morgens zum Training der Mannschaft ins Fussballcamp. Hier schaute ich mir nach einer kurzen Taxifahrt das morgendliche Training an. Interessant, was die Jungs alles zu leisten haben.
Kein Vergleich, wenn ich an meine Trainingsabläufe in der glorreichen Jugendzeit beim VfB Hilden denke. Mit Anutrof, den ich dort traf, hatte ich am Vorabend vereinbart, das wir danach einen Ausflug ins Zentrum von
Marbella machen und den kleinen Nobelort Puerto Benus noch dazu. Hier kam uns nur noch die Nachricht in die Quere, das das Team am Strand eine Photosession für eines der Boulevardblätter abgeben soll. Hier wurde
unsere Neugier gewckt und so fuhren wir dann brav zum Hotel, wo sich die Mannschaft nach einer kurzen Ruhepause am Strand eintrudelte. Es sollte ein Mannschaftsphoto mit Blick auf das Mittelmeer gemacht werden.
NAchdem der Photograf besorgt um seine Bildrechte fragte, für welche Agentur ich arbeiten würde, konnte ich ihm die Sorge nehmen, alleine Bilder zu machen. Denn kurzerhand standen um die 30 Leute herum und alle
schossen ihre Erinnerungsphotos. So konnte der Herr von der XXXXXX-Zeitung nichts mehr machen und alles ging seinen Gang.
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Und danach ging es dann richtig rund. Da die Mannschaft nach dem Shooting am Pool vorbei musste, brach bei einigen im Team (Beister und Weber voran) der Schalk im Nacken aus. Nachdem ein Schuh im Pool landete,
sprangen (wie im Bericht der Ölner Boulevardzeitung ganzseitig schon beschrieben) ein paar Spieler ins Becken und ulkten zur Belustigung der Anwesenden anderen Spieler und Fans. Sascha Rösler sollte dann auch noch
ins Becken gezerrt werden, konnte dies aber verhindern. Zumindestens scheint es aber im Team zu stimmen, denn die Laune der Protagonisten war sensationell.
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Und Maxi Beister trieb es dann auf die Spitze. Den Schuh von Bröker versenkte er dann letztlich mit Steinen beschwert im Pool. Eine kleines Mädchen aus der Sponsorentruppe holte später den Schuh aus dem Wasser und
übergab diesen stolz Manager Wolf Werner.
Für mich und Christopf Anutrof ging es dann bei tollem Wetter zuerst nach nach Puerto Benus, dem besagten kleinen Hafen mit den edlen Geschäften. Dort hielten wir uns dann eine zeitlang auf, ehe wir dann später
noch nach MArbella-City fuhren. Dort gab es im städtischen Stadion 2 Spiele vom Marbella-Football-Impact-Cup. Dynamo Kiew, Strogodset, Videoton Ferhervar und Young Boys Bern waren die 4 Teams, die wir dort sahen.
Und wir trafen Sandor Torghelle, der bis zum letzten Jahr noch bei der Fortuna spielte. Ein kurzes Gespräch und ein Andenken in Form eines Trainingsshirts von Videoton Ferhervar lassen auch diese beiden Spiele
unvergesslich werden.
Zwichen den beiden Spielen haben wir uns dann auch noch die Altstadt von Marbella angeschaut, die wesentlich schöner ist, als die Betonpromenade dieser Stadt. Dort flanierten zwar alle, die sehen und gesehen
werden wollten, nur schön ist das nicht. Allerhöchstens für einen Tagesausflug.
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So endete dann Tag 3 dieser unvergesslichen Reise mit der Fortuna. Bisher ging alles ruhig und beschaulich zu. Die Sonne ein Traum, das Hotel mehr als o.k. . Hier überragte der Blick vom Frühstückstisch auf das
offene Meer. Und man ging müde aber erholt abends ins Bett und träumte von Sonne, Meer und Fortunaerfolgen. Und noch standen ja einige Highlights an, in jeder Beziehung. Der nächste Tag sollte die langersehnte Reise
nach Gibraltar bringen. Der Ausflug nach Marokko fiel leider aus, da die Fähre viel zu früh losfuhr. Allerdings sollten die Erlebnisse mit Micky, Micha, Hansi und den Affen vom besagten Berg alles in den Schattens
stellen. Und der Montag brachte zuvor auch schon einige kleine Highlights. Hier
geht es zu Teil 2, den Tagen 4-6 !!!
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