|
|
 |
 |
 |
|
Paul Janes , Namensgeber des Stadions am Flinger Broich wurde am 11.03.1912 in Leverkusen-Küppersteg geboren.
Er war eines von 8 Kindern, er hatte 6 Brüder und eine Schwester. Schon früh interessierte er sich für den Fussball und kam so schon in jungen Jahren zu seinen ersten Einsätzen in seiner Heimatmannschaft, dem Jahn
Küppersteg.
Als 11jähriger begann er im Verein Fussball zu spielen. Seinen Weg nach Düsseldorf fand er dann eher zufällig. Bei einem Spiel in Eller stand er in einem Team aus Monheim, welches auf eine Düsseldorfer Auswahl
traf. Dort blieb sein Talent, welches der Kölner Verein Rhenania bei seiner Vorstellung zuvor nicht entdeckte, nicht verborgen. Nachdem in der damaligen Zeit noch die Familie einen hohen Stellenwert hatte, musste
der damalige Fortunatrainer bei den Eltern von Paul Janes Überzeugungsarbeit leisten, ehe er 1930 zur Fortuna stiess. Am Ende des Jahres 1930 spielte er dann als 18jähriger zum ersten Male im Team der ersten
Mannschaft der Fortuna. Seine Karriere war nun nicht mehr aufzuhalten. Bereits 3 Jahre später wurde Paul Janes mit der Fortuna in souveräner Manier Deutscher Meister. 3:0 wurden die Schalker Knappen in Köln
geschlagen.
|
|
 |
 |
|
So kam Janes bis zum letzten Spiel während des Krieges am 22.11.1942 gegen die Slowakei auf seine 71 Länderspiele, die erst von Uwe Seeler übertroffen wurden. Und das dauerte fast 30 Jahre. Als der
Krieg unaufhaltsam Europa und die Welt in das Chaos stürzte, hörten auch die Länderspiele auf. Erst 1950 gab es das erste Spiel nach dem Krieg. Für dieses Spiel wurde Janes aufgrund seines Alters nicht
mehr nominiert. Und die Spiele während des Krieges wurden nicht gegen die großen Fussballnationen durchgeführt, da das Regime sich großer Siege sicher sein wollte.
Nur im Vereinsleben forderte der Krieg schon früher seinen Tribut. Durch die Berufung in die Armee im Jahre 1941 kam er über Wilhelmshaven nach Brunsbüttelkoog. Für die Fortuna spielte er kaum noch,
dafür hatte er Einsätze für Wilhelmshaven und den Hamburger SV.
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Pressebild aus den 30er-Jahren mit den 3 Fortunen Ernst Albrecht, Paul Janes und Tau Kobierski.
|
|
|
|
Ausschnitt aus dem Programmheft des Reichsbundpokalspiels Berlin-Brandenburg gegen Niederrhein, bei dem Paul Janes mitspielte. Das Spiel fand am 07.02.1937 statt.
|
|
|
|
Kurz nach dem Krieg im Jahre 1945 spielte Paul Janes mit einer Düsseldorfer Auswahl im Rheinstadion gegen die 53. Division der Rheinarmee.
|
|
|
|
Ein Teller, den Paul Janes von den Kameraden der Sporthochschule Köln für seine hervorragenden Leistungen für den deutschen Fussball geschenkt bekommen hat. Eingraviert die
Unterschriften seiner Trainerkollegen.
|
|
|
|
Auch der 1.FC Köln ehrte Paul Janes im Jahre 1951. Im Rahmen des Vereinsjubiläums der Kölner wurde Paul Janes das Silberne Ehrenabzeichen des 1.FC Köln zusammen mit dieser Urkunde
überreicht.
|
|
|
|
Dieser goldene Teller wurde Paul Janes zum 65. Geburtstag im Jahre 1977 vom Deutschen Fussballbund überreicht.
|
|
|
|
Zum gleichen Anlass gab es einen Zinnteller von der Sporthochschule Köln.
|
|
|
|
Zu Repräsentativspielen wurde Paul Janes auch nach dem Krieg noch eingeladen. Hier das Programm zum Spiel Westdeutschland - Süddeutschland in Köln am 30.06.1946.
|
|
|
|