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Carl Zeiss Jena - Fortuna 95 2:3 (1:1)
Ernst-Abbe-Sportfeld
Zuschauer: 12.170
0:1 Feinbier 16.
1:1 Ziegner 35.
1:2 Podszus 50.
2:2 Zimmermann 56.
2:3 Pusic 81.
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Auch Zweitligaaufsteiger Carl-Zeiss Jena musste sich unserer starken Fortuna geschlagen geben. Eine bärenstarke Leistung gegen nervöse Jenaer beschert uns wiederum einen Auswärtssieg. Vor ausverkauftem Haus und
ausgelassener Stimmung wollten die Fortunen sich nicht dem Eindruck der Wettbewerbsverzerrung schuldig machen. So gingen Sie bereits nach 16 Minuten durch einen Superfreistoss von Marcus Feinbier in Front.
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Wie bereits im Vorjahr in Lübeck wurden in Jena bereits alle Vorbereitungen für den Aufstieg weit vor dem Spiel perfektioniert. Nach dem 0:1 war es aber sehr ruhig im weiten Rund des Ernst-Abbe-Sportfeldes.
Allerdings machte die 1:0-Führung der Kieler gegen Lübeck schnell die Runde. Als dann durch einen Freistoss das 1:1 durch den Volkshelden Ziegner fiel ähnelte das Stadion einem Tollhaus. Bis zur Pause passierte dann
nichts wirklich gefährliches mehr. Die ein oder andere Chance gab es noch, aber mir einem wohlverdienten Unentschieden ging es zum Pausentee.
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Direkt danach dann das 1:2, endlich traf auch Marcel Podszus wieder. Sein 14. Tor lies lange auf sich warten. Aber auch diesmal kam Jena relativ schnell zurück. Zimmermann köpfte 5 Minuten nach der Führung das 2:2
aus 2 m Entfernung unhaltbar für Patrick Deuss. Die Tribüne tobte. Negativ wurde die Stimmung gegen die Düsseldorfer als es augenscheinlich zu Randale im Fanblock der Fortunen kam. Pfefferpray und willkürliche
Schläge gab es laut Aussagen der Düsseldorfer Fans. Direkt kam eine Hundertschaft und “räumte” die Gästekurve auf. Sicher gab es von beiden Seiten Dinge, die die Situation eskalieren ließen. Hier sollte
bei der Polizei, aber auch bei den Fortunafans langsam ein Licht aufgehen, das es so nicht weitergehen kann. Schade, der Rahmen für eine für beide Seiten tolle Feier stimmte.
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Richtig Sorgen machen mußte sich Jena aber nicht mehr. Auch als Ivan Pusic das 2:3 schoss. Das 4:1 von Holzbein Kiel gegen Marzipanstadt Lübeck war allen bekannt. So überstand die Fortuna die letzten Minuten,
diesmal gut von SR Schößling aus Leipzig geleitet, und gewann mit 3:2. Danach wurden die Tore geöffnet und alle Jena-Fans stürmten auf das Spielfeld um ihr Team zu feiern. In der Zwischenzeit wurden die
Fortunafanbusse wohl aus Sicherheitsgründen zu einem bestimmten Ort gebracht und die Fortunafans wurden zu den Bussen eskortiert und fuhren gen Heimat.
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Das ehrwürdige alte Stadion im DDR-Look sah so keine gemeinsame Feier. Spätestens als sich einige CZ-Fans vor den Fortunablock
stellten und auch übelst pöbelten und provozierten gab es wohl keine Gründe mehr für die Ordnungshüter die Feier für alle Fans zu öffnen. Und so wurden die Fortunafanbusse mit der Polizei bis Weimar auf der A4
eskortiert. Schade, es hätte eine Superfete für alle werden können. 8 Jahre vorher konnte man noch am Fanprojekt mit CZ-Fans friedlich Fussballspielen, obwohl ihr Team bereits abgestiegen war. Wie sich die Zeiten
ändern.
Aber unser Team kommt hoffentlich mit den spielerischen Mitteln und demselben Elan aus der Sommerpause. Mit den Leistungen seit dem Spiel in Lübeck (10. Spieltag) und der Übernahme des 19. Tabellenplatzes läßt
sich nächste Saison sicher was nach oben machen. Wenn dann auch noch der Saisonstart klappt !!!! Denn die Zweite Liga wäre doch mal wieder was Schönes .
Ein paar Gegner der nächsten Saison sind neu. Wilhelmshaven kommt wieder, ebenso die Zweite des BVB aus Dortmund. Ein Zuschauermagnet wird sicher die Mannschaft von Ostholland 2. Wirklich erfreut bin ich von der
Rückkehr der Unioner aus Berlin. Die haben Besseres verdient. Und nach Magdeburg wollen wir doch alle immer wieder :-) !! Zumal mit Dynamo Dresden ein Abenteuerauswärtsspiel dazukommt wird die Saison 2006/07
schon ein Spektakel. Mit XY Ahlen kommt zwar ein Langweiler aus Liga 2 runter, aber nach dem Abschied von Alleinherrscher Spieker wird es für die Ahlener wieder schwerer.
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Kurz vor Eisenach machten wir einen kurzen Stop an der ehemaligen Zonengrenze. Hier steht ein Mahnmal in Form des ehemaligen Grenzzaunes. Das sollten sich viele Wessis und Ossis mal anschauen und darüber
nachdenken wie es vorher einmal war und was für ein toller Staat seine Bewohner vor den bösen Westmächten schützen musste. Insgesamt waren Hin- und Rückfahrt schon ein Erlebnis. Während wir auf der A44 auf der
Hinfahrt einen kurzen Stau, verursacht durch den Unfall eines LKW´s, erlebten, sahen wir Tausende von Eisteeflaschen verteilt auf beiden Fahrbahnen. Wer Durst hatte bekam dabei sicher eine Gemütskrise. Auf der
Rückfahrt fuhren wir dann stellenweise in ein Unwetter, welches bereits in NRW gewütet hatte. Umgefallene Bäume und sonstige Gegenstände verzierten die Fahrbahnen. Insgesamt zufrieden und etwas müde kamen wir Dank
Olly´s Fahrkünsten gut wieder an. Auf diesem Wege nochmals 1000 x Danke für die unkomplizierte Umdisponierung der Fahrt. Hier spreche ich auch sicher im Namen von Andreas Hecker, der Antenne Düsseldorf vor Ort
vertrat. Auf der Hinfahrt haben wir uns auch noch das Stadion eines eventuellen potentielle Gegners angeschaut. Hessen Kassel könnte vielleicht trotz der Zugehörigkeit zu Hessen bei einem Aufstieg in die Nordgruppe
gelegt werden. Hier müssen die Kasseler aber noch am letzten Spieltag beim Tabellenführer FSV Frankfurt gewinnen.
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Hier schon mal ein Photo eines historischen aber sehr gewöhnungs- bedürftigen Stadions. Die Sitze wurden vermutlich aus den benachbarten Grundschulen ausgebaut und ins Stadion verpflanzt. Zur Zeit werden auch noch
die Stehtraversen erneuert. Mal schauen ob wir da bald hinfahren müßen.
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