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Hertha BSC II - Fortuna 95 0:3 (0:0)
0:1 21. Kruse
0:2 46. Feinbier
0:3 57. Cakir
Zuschauer: 949 (!!!)
Rote Karte: Bürk (w/ weiß keiner)
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
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Der Knoten ist geplatzt. Mit einer für eine Auswärtsmannschaft großartigen Leistung entführt die Fortuna 3 Punkte aus dem Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. 59 Minuten in Unterzahl, also auch bei erschwerten
Verhältnissen zeigt sich die Mannschaft vor den ca. 350 mitgereisten Fortunafans als geschlossene Truppe. Es macht also auch wieder Spaß die Mannschaft auswärts zu begleiten. Vergessen sind die Punktverluste aus der
90. Minute in Hamburg, Erfurt und Lübeck. Hier hat man in der 90. Minute insgesamt 5 Punkte liegen gelassen. Wenn nun die 3 Punkte aus Emden zurück kommen sind es also 19 insgesamt. Das würde zur Zeit einen 8. Platz
bedeuten.
Zum Spiel:
Am Anfang hatte die Fortuna gleich zu Beginn die eine oder andre gute Chance. Diese wurden aber vergeben. So mußte in der 21. Minute ein direkt verwandelter Eckstoss zum 1:0 herhalten. Das Spile lief wie
geschmiert, ehe der Schiedsrichter in der 31. Minute nicht mehr Herr seiner Sinne war. Ein Foul von Gerrit Bürk in einem fairen Spiel, ahndete er ohne auch nur eine Zahntelsekunde zu Zögern mit der Roten Karte. Es
war keine Grätsche von hinten. Ein Foul, bei der eine Ermahnung oder auch eine Gelbe Karte gereicht hätte. So mußte sich die Mannschaft relativ früh umstellen. Aber mit Kampf und guter Technik reichte es bis zur
Pause das 1:0 zu halten.
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Er, der vor dem Spiel im Presseraum noch zu Witzen aufgelegt war zeigt unnötigerweise den roten Karton. Fairerweise muß man ihm ansonsten eine ordentliche Leistung attestieren. Vielleicht hat er, bitter für
Gerrit, aber der Mannschaft zu dieser konzentrierten Leistung verholfen. Ganze 12 Sekunden war die 2. Halbzeit alt, als es durch einen direkten Angriff zum 2:0 durch Feinbier kam. So waren sicher alle Vorhaben der
Berliner binnen 12 Sekunden zerstört. Als Fortuna, sicher aus der Abwehr agierend, 11 Minuten später noch das 3:0 durch Cakir nachlegte war die Messe gelesen. Souverän brachte man das Spiel über die Runden. So kamen
wir zum ersten Sieg in der Fremde, die einen goldenen Oktober zum Abschluss brachten.
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Sehr, sehr freundlich verabschiedete man die Berliner und Düsseldorfer Fans. Insgesamt wurde man im Stadion sehr freundlich aufgenommen. Der ein oder andere Keks wurde von Tobias vertilgt, ebenso eine Bratwurst
und eine Cola.
Nach dem Spiel noch etwas Sightseeing am Checkpoint Charlie, der Gedächniskirche und dem Alexanderplatz, bevor es mit dem ICE 552 nach Solingen-Ohligs zurückging.
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