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Um 20.05 pünktlich auf dem wohl schnuckeligsten Flughafen Europas gelandet. Mit dem Bus ging es dann für 100 Faroer-Kronen weiter nach Thorshavn. Nach einer Landung, die derart atemberaubend
war (wegen des Landeanflugs durch die Klippen und Berge der Insel) war ich begeistert von der unberührten Natur und den zig Wasserfällen die von den Klippen herunterkamen. Angekommen in Thorshavn ging es dann zur
Unterkunft. Ein schönes Zimmer, sauber und gut im Preis (für Faroer-Verhältnisse) lud mich zum schlafen ein. Allerdings wurde es erst um 1.30 Uhr nachts langsam dunkel. gute 3 Stunden später wars dann auch schon
wieder hell. Morgens dann ein Marsch durch die Innenstadt zum Stadion. Sensationell was ich dort sah. Niedlich, schnuckelig oder einfach nur süß. Den Faroerischen Verhältnissen angepasst war es wohl das kleinste
Stadion wo eine Deutsche Nationalmannschaft ein Qualifikationsspiel absolviert hat.
Dem Training der Faröern zugeschaut ging es wieder zur Pension. Das Wetter war wohl durchschnittlich. Irgendeiner sagte es regnet an 280 Tagen. Dafür war es wiederum sehr gut. Am Tag des
Spiels habe ich im Hotel der deutschen Nationalmannschaft noch vom DFB 2 Tickets geschenkt bekommen. Speziell Hansi war froh, weil er kein Ticket hatte. Dazu noch die Autogramme aller Nationalspieler bekommen und
das eine oder andere Wort mit den Spielern gewechselt.
So ging es abends zum Spiel welches um 19.45 Uhr Ortszeit begann. Wie oben in der Statistik zu ersehen ist, war langes Warten angesagt, ehe die Deutschen die 2 Tore geschossen hatten.
Peinlich und beschämend, wenn man begreift das unsere Millionäre gegen Amateure (nicht böse gemeint) gespielt haben. Selbst den deutschen Fans taten die Faroer leid. So sollte es nicht sein. Klar hatten die
Gastgeber keine richtige Torchance, aber so kurz vor Schluß mußte es auch nicht mehr sein.
Aber fair wie die Heimfans waren tat es der Stimmung irgendwo keinen Abbruch und alles lief friedlich ab.
Fazit: Wir wurden sehr nett aufgenommen, alle Faröern waren bemüht uns den Aufenthalt so nett wie möglich zu gestalten. Nur das Preisniveau beim Einkaufen hat einem die Schuhe
ausgezogen. Das war heftig. Eine Tafel Ritter-Sport und ein Mars = umgerechnet knapp 8 Euro. Bier trinke ich Gottseidank nicht, das war angabegemäß noch viel teurer.
So ging es nach dem Einkauf diverser Geschenke für die Familie (org-Faroerer Kleidungsstücke) am Donnerstag mittag nach Aberdeen zurück, wo noch eine Übernachtung anstand. Freitags, am 13.
ging es über London-Heathrow weiter nach Düsseldorf, wo ich um 15.45 Uhr letztlich doch froh wieder landete. Endlich wieder bei Frau und Kindern.
Allerdings wird mir die Insel richtig gut in Erinnerung bleiben, weil alles so nett war und die Zeit dort einfach nur schön war. Ein paar Fussballsouveniers noch auf der Gesamtreise bekommen
landete ich zu Fuss um 17.30 Uhr endlich an unserem Haus.
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