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Kopie von jetzaber-2

Difo meets United Kingdom Teil 2

Nun ging es zur zweiten Tour mit den Forumteilnehmern des nun nicht mehr vorhandenen Difo´s . Startpunkt war der Irish Pub in Hilden, an dem die 2 Busse der Wiedenhoff-Reisen die ersten Teilnehmer abholten. Über den Römerwirt, ebenfalls in Hilden und das Z in Pempelfort ging es am sehr späten Freitag abend mit 96 Verrückten nach England. Diesmal dabei 3 Kinder. 10, 12 und 14 Jahre alt. Um den Fortunanachwuchs brauch man sich also nicht zu sorgen. Bereits auf der Hinfahrt übermannte den ein oder anderen die Müdigkeit.

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Diverse Pausen machten wir bereits auf dem Weg nach Calais, ehe es auf die Fähre nach Dover ging. Diesmal war die Überfahrt wesentlich ruhiger als beim letzten Mal. Mit an Bord (natürlich auch im Bus) 4 tapfere St.-Pauli-Fans, die dem Ruf friedlich aber ein wenig crazy zu sein, bei vielen Fortunen Eindruck gemacht haben. Der Alkohol floss, aber in einem gesunden Verhältnis. Kurz vor dem Ziel machten wir noch versehentlich einen kleinen Umweg nach Southend-on-Sea. Das wäre das Ziel 2004 gewesen. So kamen wir ca 1 Stunde später am Stadion in Ipswich an. Von der Polizei wurden wir zu einem Parkplatz geleitet. Dort konnten wir dann endlich unsere müden Füsse einmal richtig austreten.

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Von Ulli mit den Karten versorgt gingen die meisten in einen Pub, während ich mit meinem Sohn in die Einkauspassage zum Bummeln ging. Nett, aber bei weitem nicht so schön wie Oxford, Chester oder andere ältere Innenstäfte. Aber alle Geschäfte um auch wenig Geld auszugeben waren vorhanden.

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Um 15 Uhr begann das Spiel Ipswich Town - FC Portsmouth. Vorab eine kleine Überraschung. Der sehr aufmerksame Herr am Eingang teilte mir mit, das ich für meinen Sohn natürlich nicht 25 Pfund ausgeben muss. Ich könne die Karte umtauschen. Gesagt getan erhielten wir 21 (!!!!) Pfund zurück, die wir nach dem Spiel für Souveniers allerdings wieder ausgegeben haben. Wenn ich daran denke, das die “Bekloppten” in Osnabrück für einen 10-jährigen 19 Euro nahmen und mit sich nicht diskutieren ließen, eine tolle Erfahrung. Wir wurden in Block A des Cobbold Stand verfrachtet. Ziemlich an der Seite der Gegentribüne. Aber die Sicht war trotzdem gut.     Hier Tobi vor der Tribüne.

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Nachdem die Stimmung bei den Heimfans in der ersten Halbzeit nicht ganz so gut war, gaben wir uns alle Mühe die Heimelf zu supporten. Nach einiger Zeit merkten dies auch die Ipswichfans. Ich denke wir haben eine gute Visitenkarte abgegeben. Fleissig wurden Lieder gesungen. In der zweiten Hälfte war dann die Stimmung im Stadion auch wesentlich besser.

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Leider verloren die Ipswicher (richtig so ?) das Spiel mit 0:1. Kämpferisch konnte man ihnen nichts anlasten, aber der Premier-League-Verein war den Tick cooler um so ein Spiel mit 1:0 nach Hause zu bringen.

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Immerhin wurde in der Stadionzeitung erwähnt, das eine Delegation aus Düsseldorf anwesend ist und auch auf der kleinen aber feinen Anzeigetafel lief per Schriftband das wir anwesend sind. Ein netter Zug. Nach dem Spiel ging es für viele wieder in den Pub, wo man sich auch bereits vor dem Spiel aufhielt. Dort wurden die Kontakte zwischen englischen und deutschen Fussballfans vertieft.

 

Um 19 Uhr Ortszeit ging es dann wieder zurück nach Deutschland. Langsam merkte man den meisten an, das die Tour an die körperliche Substanz ging. Die Müdigkeit kam, hier und da auch ein wenig durch den Alkohol begünstigt. Aber alles lief im zivilisierten Rahmen ab. Ich möchte mich hier auch bei denen bedanken, die sich auf meinen Wunsch bezüglich des Rauchens,  zurückgehalten haben und verzichtet haben. Auch für die Rückfragen ob es so in Ordnung sei. Tobias hat Asthma und hätte die Verhältnisse auf der Brentfordfahrt nicht gut überstanden.

 

Mehr als müde kamen wir dann über Düsseldorf und Hilden wohlbehalten um 08.15 Uhr an unserem Haus in Solingen an. Der Sonntag wurde dann von Tobias und mir mehr oder weniger faul betrieben.

Schade fand ich eigentlich nur das Verhalten der 6 deutschen “Fans” die sich mehr als peinlich, andere nennen es auch asi, in der Nichtraucherabteilung der Fähre gehen ließen. Qualmen war da nur der Anfang. Die Sitzgruppe sah danach aus, als wenn die Hunnen eingefallen sind. Aber es gibt ja Menschen die anderen den Müll wegräumen. Und selbst der Steward der Fähre der auf das Rauchverbot hinwies wurde der Lächerlichkeit preisgegeben. Peinlich wenn man das als Landsmann mitbekommt. Mal abgesehen davon das in der Nähe viele Mitpassagiere schlafen wollten wurde rumgeprollt. Ob es nun am Alkoholpegel lag oder an der Beschriftung der Mütze (Cologne oder so ähnlich) weiss ich nicht. Aber eines von beiden wirds wohl gewesen sein. Einen Verdacht habe ich allerdings. Solltet ihr diese Zeilen lesen: Man sollte zu seinem Verhalten stehen und Besserung geloben.

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