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Kopie von jetzaber-2

Der zweite Tag unserer Reise lies uns von Cardiff über Birmingham, an Manchester und Carlisle vorbei nach Glasgow fahren. In Lanark einem kleinen Ort in den Upper Highlands fanden wir ein Top-Quartier. An einem Bach gelegen in einer alten restaurierten Mühle residierten wir göttlich. (Sehr zu empfehlen). Andreas hatte dieses tolle Erlebnis nicht mehr miterleben können, da er von Glasgow nach dem Spiel mit anderen Fortunafans nach Hause musste. Der Job rief.

Das Stadion gross aber ein Traum. Ein typisch britisches Stadion . Normalerweise spielt hier ein Drittligaverein seine Ligaspiele, aber auch die schottische Nationalmannschaft spielt hier seine Länderspiele. Im Stadion war ich mit Dirk in einem Block. während der 4. Mann irgendwo im Nirwana der Pressetribüne verbrachte.

Zum Spiel: Ein schnelles 1:0 durch Raul für Madrid lies das schlimmste befürchten aber Lucio köpfte kurze Zeit später den Ausgleich. Nun kam ein offener Schlagabtausch zustande. Dieser wurde durch ein Traumtor von Zidedine Zidane in der 45. Minute bereits entschieden, obwohl noch eine Halbzeit zu spielen war. Die letzten 5 Minuten versuchte Bayer noch mal alles, aber der Torwart oder andere Gründe wollten nicht das Leverkusen den verdienten Ausgleich erzielt. So ist es für Leverkusen der dritte Vizetitel.

 

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Bei strömenden Regen fuhren wir von Glasgow zurück nach Lanark wo wir müde ins Bett fielen. Am nächsten Tag sollte es in die dritte grosse Stadt und ins dritte Hotel gehen. London war das Ziel wo wir in der dicksten Rush-Hour ankamen. Ab nach Kensington, mir war inzwischen auch der Preis egal. Nachdem ich den Preis auf ein für alle (auch für Geizige) erträgliches Maß gedrückt hatte wurde der Wagen am Hotel abgestellt und die Sightseeing-Tour durch London begann.

Ab zu Madame Tussaud, raus aus der U-Bahn, ab zum Eingang. Ich stellte mich an, dann der Schock. Dem 4. Mann war es zu teuer. Da würde es sich mehr lohnen mit der Frau nochmal zu fahren. O.K., soweit so gut. Ich war ja zweimal schon drin. Dann zum Golden-Eye, dem größten Riesenrad der Welt. Man steht davor, aber ..... , den Rest erspare ich euch.

Dann lieber Stadien gucken, denn das kostet ja nichts. Am Abend fuhren wir zurück. Nachts landeten wir dann wieder leicht übermüdet in der Heimat. Dirk nach Haan, der 4. Mann nach Wuppertal.

Was habe ich draus gelernt. Ein dankbarer Mitfahrer aus Haan, ein dankbarer Mitfahrer aus Düsseldorf, der sich ein paar Tage später nochmal bei uns meldete und fragte was er noch zahlen müßte für das Bereitstellen des Autos. Als dies als nicht nötig angesehen wurde gab er den 3 Kindern seine restlichen britischen Pfund für die Spardose. Und der 4. Mann :

Dank:   ???

Frage ob noch was an Kosten aussteht: ???

Eine weite Fahrt als Ausgleich:   ???

Große Worte danach:  ja

Schwer wiegt dann noch die Tatsache das die weiten Fahrten mit der Fortuna in der Regel von mir durchgeführt. Ein paar wenige Fahrten wurden durch den 4.Mann durchgeführt. Natürlich kann man sagen ich war dumm den Geiz nicht zu bemerken. Ich habe sogar Freunde (fast logischerweise ohne eigenes Auto) von ihm mitgenommen. Gegenleistung habe ich auch nie bekommen.

Aber jetzt muß Schluss sein mit dieser leidigen Geschichte. Eine an sich nette “Freundschaft” ist zu Ende gegangen. Dies und noch eine andere Geschichte sorgten dafür das wir keinerlei Interesse mehr an dieser Art von Freundschaft haben.

 

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